Große Herbergssuche am 4. Adventsonntag in der Pfarrgemeinde St. Elisabeth
Pfarrer Gump: „Gott macht uns die Türen von innen auf…“
Die
Herbergssuche – eine alte Tradition – fand auch heuer wieder speziell
für Kinder und Familien gestaltet am vierten Adventsonntag (23. 12.
2018) in St. Elisabeth statt.
Erste
Station war vor der Kirchentür; begleitet von dem alt bekannten Lied
„Wer klopfet an..?“. Dabei konnten alle Mitfeiernden sehr anschaulich
erleben, wie es sich anfühlt, wenn einem die Tür verschlossen bleibt,
bzw. ganz konkret auch vor der Nase zugeschlagen wird.
Mit
Liedern, Bibeltexten und Gedanken wurde dann bei den beiden nächsten
Stationen in der Kirche (rechtes Seitenschiff bei Adventkranz &
Marienstatue, sowie vorne beim Krippenaltar) der Weg fortgesetzt. Jeder
war am vorletzten Wegabschnitt auch eingeladen etwas zu überlegen, dass
noch möglich ist, um sich auf die Ankunft Jesu vorzubereiten. Dies wurde
mit etwas Stroh in die – noch leere – Krippe gelegt: „Wir können
helfen, den Platz für Jesu zu gestalten, ihn ein wenig „weicher“ zu
machen“, so Pfarrer Gerald Gump.
Und
dann ging es gemeinsam zum Hauptaltar, um dort einen ganz persönlichen
Abschluss der Herbergssuche damit zu finden, eine Kerze abzustellen.
Danach wurde am Hauptaltar wie gewohnt Eucharistie gefeiert!
Fotos: Elisabeth Cargnelli