Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Pfarrleben

Wir bitten um Mit-Wirken im Gottesdienst

Für verschiedene, liturgische Dienste suchen wir Mitfeiernde, die diese gerne übernehmen: Willkommens- & Lesedienste, Pfarrcafé und Ministrieren (auch Erwachsene), Musikalisches u. a.

Wer hat Lust, hier mitzuwirken?!

Bitte entweder Meldung direkt an St.Elisabeth@zurFrohenBotschaft.at oder das Formular HIER ausfüllen und retournieren (ebenso per eMail oder via Postkastl am Pfarrhaus, im Umfeld der Gottesdienste usw.)

Wer sich meldet wird dann konkret angefragt (und kann bzgl. Datum, Anzahl der Dienste usw. selbst entscheiden); evtl. Einführungen etc. folgen nach Bedarf und Absprache.

à Bitte helft mit – Gottesdienst ist unser gemeinsames Wirken und Verantworten!

1. Treffpunkt St. Elisabeth Herbst 2021

Wir sind wieder da!

Der Treffpunkt St. Elisabeth startete am Donnerstag, den 30. September 2021, nach 19 Monaten COVID-Zwangspause, mit dem spannenden Vortrag über

„Aserbeidschan zwischen Moderne und Tradition“.

Nach peinlich genauer Kontrolle der 3 G-Regel fanden 17 Personen Zutritt in den Pfarrsaal und verfolgten mit großem Interesse den Vortrag über eine völlig fremde Welt. Dank gilt der Vortragenden Hedda Hoyer, die uns nicht nur historische, politische und geographische Einblicke gewährt hat, sondern uns mit launigen Worten ein geheimnisvolles Land nähergebracht hat.

Elisabeth Cargnelli

Unsere weiteren Vorträge:

14. Oktober „VANAKKAM – Unser Engagement zwischen Katastrophenhilfe und langfristiger Entwicklungsarbeit“ Peter Schönhuber

28. Oktober „Kriege gehören ins Museum“ Geschichte und Gegenwart des Wiener Arsenals Franz Josef Maringer

11. November „Tiere als Therapie“ Elmar Bamberg

25. November „Iran – wie ich ihn erlebte“ Anton Landsiedl

09. Dezember „Gewaltfreie Kommunikation Teil 2: Die Kraft der Empathie“ Sr. Gudrun Schellner

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

20 Jahre Musik mit Daniel

Seit 2 Jahrzehnten bringt unser Kirchenmusiker Daniel Mair Sankt Elisabeth zum Singen und Schwingen. Gerade in den Monaten der Corona-Pandemie ist vielen bewusst geworden, wie zentral Musik und Gesang für unseren Glaubensvollzug sind. Daniel müht sich als Organist, Kantorenausbildner und Chorleiter für Kinder und Erwachsene nach Leibeskräften darum, das Augustinische „Wer singt, betet doppelt.“ in unserer Gemeinde umzusetzen.

Und mit Erfolg. Wer hätte gedacht, dass ein reiner Laienchor Werke wie das Weihnachtsoratorium von Bach, Haydns Schöpfung oder gar das Brahms-Requiem zur Aufführung bringen kann. Weit über seinen Arbeitsvertrag hier engagiert er sich musikalisch, aber auch in der Gremialarbeit unserer Pfarre (PGR + PLT).

Unser Zusammenleben in der Pfarre zur Frohen Botschaft hat er durch den Projektchor creation 4.5. maßgeblich gefördert. Das gemeinsame Musizieren und damit Beten z. B. bei der „wandernden Dvorak-Messe“, die in jeder unserer Kirchen zu hören war, ist ihm ein spürbares Anliegen.

Für all das durften wir als Pfarrgemeinde an Daniel mit einem großen Feiern am So, 27. 6. 2021 in und nach der 11-Uhr-Messe Dank sagen.

In der Liturgie brachte Daniel die „Messe in G-Dur“ von Franz Schubert durch unseren St.-Elisabeth-Chor zum Klingen – sein Sohn Laurin schloss eine Eigenkomposition (mit der er einen Wettbewerb gewonnen hatten) an.

Im Namen der Pfarrgemeinde gratulierte Gemeindeausschussleiterin Regina Tischberger. Anschließend wurde am St.Elisabeth-Platz mit gemeinsam gesungenem (und für diesen Anlass extra gedichteten) Gratulationslied samt Rede fortgesetzt; dann ein von Gottfried Gansterer & Team vorbereitete Agape…

Danke, Daniel – und: Ad multos annos!

Fotos: Ute Schellner & Johann Zirbs

Wiener Sängerknaben in St. Elisabeth

Am Di, 22. 6. 2021 waren die Wiener Sängerknaben in St. Elisabeth zu Gast: Ein Benefizkonzert der Caritas zugunsten der Corona-Hilfe der Caritas Wien

Der Abend war ein „Ohrenschmaus“, gut besucht (etwa 60 Gäste) und fröhliche Stimmung.

An Spenden konnten € 659,- gewonnen werde, die für die Corona-Hilfe der Caritas-Wien weiter gegeben wurden.

Fotos: Pfarre zur Frohen Botschaft

Fahrradsegnung in St. Elisabeth

So, 13. 6. 2021 – Nach dem 9-Uhr-Gottesdienst (mit Erstkommunions-Tauferneuerung und Taufe) war Fahrrad-Segnung am St.-Elisabeth-Platz angesagt.

„Nachhaltigkeit ist heute so bedeutsam geworden – die Fahrräder sind ein wichtiger Baustein zu unserer Schöpfungsverantwortung als Christ/inn/en!“, wies Pfarrer Gerald hin.

Fröhlich wurde gesungen, gesegnet, gebetet – und dann ging’s zum Pfarrcafé!

Fahrrad-Psalm vom verteilten und verwendeten Gebetskärtchen:

Ich will dich loben, du Gott  des Himmels und der Erde,

     der du die Welt ins Leben gerufen hast.

Ich will dich loben, der du die Berge & Seen,

     Wiesen & Wälder meinem Auge zeigst.

Ich will dich loben, der du die Wege vor mir ausbreitest,

    die Straße mit dem glatten Asphalt.

Herr, wenn ich den Fahrtwind im Gesicht spüre,

     fühle ich deine erfrischende Gunst.

Herr, wenn ich fest in die Pedale trete,

     so fühle ich den Hauch deiner Ewigkeit.

Wenn ich die Bäume und die Felder

     an mir vorbeigleiten sehen,

     so freue ich mich meines Lebens.

Wenn ich tief durchatme, vor mich hin singe und mich umsehe,

     so drücke ich meine Lebensfreude aus.

Herr, ich danke dir für die Freuden meiner Jugend.

Doch Herr, wenn ich in den Morgen fahre, so weiß

     ich nicht, ob ich den Abend noch sehen werde.

Herr, behüte mich vor Unfall und Gefahr.

Behüte mich auf der Straße

     und bewahre mich vor Unheil und Tod!

Herr, ich will dich loben,

     auf der Straße im frischen Fahrtwind,

Hilf mir, meine Fahrt durch das Leben zu genießen,

            aber darin auch für andere da zu sein!

Fotos: Ute Schellner

Tauferneuerung der Erstkommunionskinder mit Taufe von Maximilian: So, 13. 6. 2021

„Damals haben Eure Eltern für Euch entschieden – jetzt seid Ihr groß und könnte selbst sagen, was Ihr wollt!“ – so Pfarrer Gerald zum Hintergrund der Tauferneuerungsfeier der laufenden Kommunionsvorbereitung.

Nach dem Eröffnungsteil und dem Wort-Gottesdienst (wo die Kinder Samen einsetzten – als Zeichen für die Liebe Gottes, die in unseren Herzen eingewurzelt ist), bildeten die Kinder (frisch angezogen mit bunt bemalten Tauf-T-Shirts) einen Halbkreis; ihre Pat/inn/en übergaben ihnen die brennenden Taufkerzen und stellten sich hinter sie.

Nachdem die Kinder nun selbst bekundet hatten, dass sie „mit Gott und der Gemeinschaft der Jesus-Freunde leben wollen“, wurde ein EK-Kind, Maximilian, getauft – und dann unter tosendem Applaus hochgehoben und in der Pfarrgemeinde willkommen geheißen. So bekam auch er dann Tauf-T-Shirt und Kerze und konnte sich in den Kreis der Kinder nun auch offiziell einreihen.

Anschließend an die Sonntagsmesse ging’s dann zur Fahrradsegnung auf den Kirchenplatz, sowie zum Pfarrcafé ebd.

„Schön, die Begeisterung der Kinder zu sehen“, erzählt Pfarrer Gerald – „… und das in diesem verrückten Corona-Jahr, wo alles anders ist. Jetzt geht’s noch bis Ende Juni und dann startet der Endspurt auf die Erstkommunionsfeier mit September!“ Am So, 3. 10. 2021 wird dann das Erst-Fest gefeiert, danach beginnt Vorbereitung auf das und das Fest der Versöhnung („Erst-Beichtfest“).

Fotos: Ute Schellner

 

Palmsonntag 2021 in St. Elisabeth

Über 90 gezählte Personen nahmen an der Segnung der Palmkatzerl beim AKZENT teil. Das Wetter war prächtig und die Freude über diesen schönen Einstieg in die Karwoche stand den Menschen ins Gesicht geschrieben.  Die Augen strahlten über den Masken, alle hielten den Abstand als selbstverständlich ein, es war eine fühlbar erwartungsvolle Stimmung. Ich hoffe, dass das auch im Stream zu erahnen war.

(Text: Elisabeth Cargnelli, Fotos: Elisabeth Cargnelli & Ute Schellner)

Ostermarkt und Fastensuppe in St. Elisabeth

Fastensuppe und Ostermarkt in Coronazeiten

Auch unter Coronabedingungen ist mehr möglich, als gemeinhin angenommen: Am Sa, 20. + So, 21. 3. 2021 fand jew. vormittags in St. Elisabeth vor Pfarrhaus bzw. Kirche die Vergabe von Fastensuppe statt. Der Ostermarkt wurde wetterbedingt kurzfristig in den Pfarrsaal verlegt, wo mit großen Abständen und Eintrittskontrolle coronagemäß verkauft werden konnte. Vielfältige Osterwaren wurden gegen Spende angeboten – und fand guten Absatz.

Wenn auch diesmal ein wesentlicher Faktor der Fastensuppe, das gemeinsame Essen wegfallen musste, wurde doch der 2. Grundidee entsprochen: Vergabe von Suppe gegen Spende, die für Frauenprojekte im Süden verwendet werden.

Die Initiatorin Nina Sevelda-Platzl erzählt: Guatemala ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. 54% der Bevölkerung leben in Armut, 13% in extremer Armut. Und das schlimmste ist: Die Armutsquote steigt, anstatt zu fallen. Von 2006 (51%) auf 59% im Jahr 2016. Die Hälfte der Kinder sind chronisch unterernährt. In einem Land, in dem der Machismo noch an der Tagesordnung ist, haben Frauen die Hauptlast der häuslichen Arbeit zu tragen und sind zudem Gewalt und Willkür ausgesetzt.

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs unterstützt mit dem Familienfasttag 2021 Projekte vor Ort, die diesen Missständen entgegensteuern und:

Frauen bei der Herstellung von nahrhaften, gesunden Nahrungsmitteln unterstützen.
Frauen in ihrem Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit unterstützen.
Bildungsoffensive für Frauen und Mädchen organisieren.
Bildung in Frauen- und Menschenrechten forcieren.
gegen Gewalt an Frauen kämpfen.

Mehr Infos finden sich HIER.

Es gab rote Linsensuppe, schwarzer Bohnensuppe aus Guatemala, Kartoffel-Lauch-Suppe, Tomatencremesuppe und natürlich Hansis Altwiener Gemüsesuppe…

Fotos: Ute Schellner

(Plakat zum Ostermarkt  HIER)