Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Pfarrleben

Palmsonntag 2021 in St. Elisabeth

Über 90 gezählte Personen nahmen an der Segnung der Palmkatzerl beim AKZENT teil. Das Wetter war prächtig und die Freude über diesen schönen Einstieg in die Karwoche stand den Menschen ins Gesicht geschrieben.  Die Augen strahlten über den Masken, alle hielten den Abstand als selbstverständlich ein, es war eine fühlbar erwartungsvolle Stimmung. Ich hoffe, dass das auch im Stream zu erahnen war.

(Text: Elisabeth Cargnelli, Fotos: Elisabeth Cargnelli & Ute Schellner)

Ostermarkt und Fastensuppe in St. Elisabeth

Fastensuppe und Ostermarkt in Coronazeiten

Auch unter Coronabedingungen ist mehr möglich, als gemeinhin angenommen: Am Sa, 20. + So, 21. 3. 2021 fand jew. vormittags in St. Elisabeth vor Pfarrhaus bzw. Kirche die Vergabe von Fastensuppe statt. Der Ostermarkt wurde wetterbedingt kurzfristig in den Pfarrsaal verlegt, wo mit großen Abständen und Eintrittskontrolle coronagemäß verkauft werden konnte. Vielfältige Osterwaren wurden gegen Spende angeboten – und fand guten Absatz.

Wenn auch diesmal ein wesentlicher Faktor der Fastensuppe, das gemeinsame Essen wegfallen musste, wurde doch der 2. Grundidee entsprochen: Vergabe von Suppe gegen Spende, die für Frauenprojekte im Süden verwendet werden.

Die Initiatorin Nina Sevelda-Platzl erzählt: Guatemala ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. 54% der Bevölkerung leben in Armut, 13% in extremer Armut. Und das schlimmste ist: Die Armutsquote steigt, anstatt zu fallen. Von 2006 (51%) auf 59% im Jahr 2016. Die Hälfte der Kinder sind chronisch unterernährt. In einem Land, in dem der Machismo noch an der Tagesordnung ist, haben Frauen die Hauptlast der häuslichen Arbeit zu tragen und sind zudem Gewalt und Willkür ausgesetzt.

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs unterstützt mit dem Familienfasttag 2021 Projekte vor Ort, die diesen Missständen entgegensteuern und:

Frauen bei der Herstellung von nahrhaften, gesunden Nahrungsmitteln unterstützen.
Frauen in ihrem Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit unterstützen.
Bildungsoffensive für Frauen und Mädchen organisieren.
Bildung in Frauen- und Menschenrechten forcieren.
gegen Gewalt an Frauen kämpfen.

Mehr Infos finden sich HIER.

Es gab rote Linsensuppe, schwarzer Bohnensuppe aus Guatemala, Kartoffel-Lauch-Suppe, Tomatencremesuppe und natürlich Hansis Altwiener Gemüsesuppe…

Fotos: Ute Schellner

(Plakat zum Ostermarkt  HIER)

Firmtag in St. Elisabeth – coronagerecht!

Firmtag trotz Corona-Maßnahmen? Ja, sicher!

Seit November läuft die Firmvorbereitung in St. Elisabeth digital über Zoom.

Am Samstag 27. 2. 2021 trafen sich Firmteam und die Firmkandidat/innen der Pfarrgemeinde St. Elisabeth zum 1. Mal auch“analog“.

Nach einem Starttreffen via Zoom in der Früh konnten die Firmkanditat/innen aus einer Menge an Aktionen auswählen, womit sie während des Firmtages ihren Glauben einzeln vertiefen wollten.

Eine Aufgabe war, Pflanzen aus der Umgebung zu fotografieren und dazu Reflexionsfragen zu beantworten um so einen intensiveren Blick auf Gottes Schöpfung zu werfen. Oder die Suche nach Spuren des Glaubens in der Umgebung – auch durch Fotos festgehalten.

Eine andere Aktion war, eine Bibelstelle abzuschreiben oder einen Brief an Gott zu schreiben.

Auch ein Zoom-Interview mit jemandem aus der Pfarre oder ein persönliches Einzelgespräch in der Kirche konnten gewählt werden.

Alle „Ergebnisse“ wurden bei der ersten gemeinsamen analogen Wort-Gottes-Feier in St. Elisabeth zusammengebracht. Da konnten wir uns zum ersten Mal auch persönlich begegnen.

Wir hoffen auf eine Fortsetzung dieses schönen Tages und eine Firmung Ende Mai!

Text und Fotos: Regina Robanser

Kinder-Rorate in St. Elisabeth

Am 2. Schultag nach dem Lockdown: Kinder-Rorate in St. Elisabeth am Do, 10. 12. 2020. Etwa 15 Kinder und 10 Erwachsene waren mit dabei, als – diesmal covidbedingt vorne im Altarraum – dem Warten und Erwarten feiernd nachgegangen wurde.

„Auch mit Masken und ohne Lieder, es war einfach viel adventliche Stimmung spürbar!“, erzählt Regina Tischberger, die für die Vorbereitung verantwortlich war. Noch vor Sonnenaufgang ging es um Licht & Leben – und einen Gott, der uns darin entgegen kommt.

Covid-bedingt musste das Frühstück heuer ausfallen – aber alle bekamen beim Ausgangs noch ein Frühstückskipferl überreicht: So gehen wir deutlich anders gestimmt in diesen Adventtag…!

Fotos: Regina Tischberger

Ein etwas anderer Advent im Jungscharjahr

Im heurigen Jahr haben wir uns Leiter aus der Jungschar St. Elisabeth etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Um den Corona-Advent den Jungscharkindern etwas zu versüßen, haben wir jeder Familie einen persönlichen Adventkalender nach Hause gebracht: Mit kleinen Bastelaufgaben, Rezepten, kleinen Leckereien und Geschichten, wollen wir unseren Jungscharkindern den Weg durch die Adventzeit dieses Jahr täglich zauberhaft gestalten.

Die Abwechslung zum Schulstress ist besonders in der heurigen Weihnachtszeit wichtig.

Bericht und Foto: Sarah-Bernadette Straßer

„WIR HALTEN ZUSAMMEN – GLAUBE VERBINDET“

konfessionell übergreifenden Aktion des Religionsunterrichts: Friedensbänder am Kirchenportal St. Elisabeth

Seit Mitte November hängen sie: Friedenbänder, die Kinder der Volksschule St. Elisabeth im Religionsunterricht gestaltet haben.

„Betroffen von dem schrecklichen Terrorakt in Wien und berührt von dem beeindruckenden gemeinsamen Gebet mit Vertretern aller Religionen im Stephansdom soll diese gemeinsame Aktion zeigen: Die Religionsgemeinschaften Wiens verbindet schon seit langem eine Praxis des Dialogs und der Kooperation, wofür ich sehr dankbar bin.“ erzählt Bischofsvikar Dariusz Schutzki, der Stellvertreter von Kardinal Schönborn für die Stadt Wien.

Als deutliches Zeichen der gegenseitigen Verbundenheit wurde in vielen Religionsstunden der verschiedenen Konfessionen Wiens Freundschaftsbänder gestaltet – an Kirchen, Moscheen, Schulen, Gebetsräumen usw. aufgehängt – so auch an der Kirche St. Elisabeth.

„Still uns leise leistet der Religionsunterricht an den Schulen alltäglich großartige Friedensarbeit – die nicht durch ein Nebeneinander, sondern durch Wissen um die eigenen Wurzeln und gegenseitiges Verstehen geprägt ist“, freut sich Pfarrer Gerald Gump. „All das sind Kompetenzen, die jetzt umso mehr gebraucht werden. So lernen schon Kinder, das Religion Werkzeug der Verbundenheit ist – und kein Terrorist das zerstören kann!“

Weitere Infos: https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/87487.html

Fotos: Pfarre zur Frohen Botschaft

Erstkommunion: Tauferneuerungsfest mit Taufe von 5 EK-Kindern: Sa, 12. 9. 2020 in St. Elisabeth

Coronabedingt musste die heurige Erstkommunion im Frühjahr verschoben werden – jetzt rückt sie heran: So, 4. 10. 2020, 9 + 11 Uhr (umständebedingt auf 2 Messen aufgeteilt).

Dementsprechend steht der „Endspurt“ mit EK-Nachmittagen an – aber auch mit Tauferinnerung und Taufen: Am Sa, 12. 9. 2020 feierten die Kinder begleitet von Tauf-Pat/inn/en und Familien das Fest der Tauferneuerung. Im Zuge dessen wurden auch Neha Maria, Runa Anna, Ivana, Miriam und Leonie getauft.

Es war ein wunderschön-fröhliches Feiern – dem selbst Masken oder Abstandsregeln keinen Abbruch taten. Auch im Weiterfeiern am St.-Elisabeth-Platz war fröhliche Stimmung spürbar.

Jetzt läuft’s dem EK-Fest zu…

Fotos: Ute Schellner & Johann Zirbs

Seelenmesse Hanna Schenk – Mi, 16. 9. 2020

Unsere Hanna: Sie war – obwohl körperlich eher klein – eine Große in unserer Kirche (österreichweit), wie auch Pfarrgemeinde: Am 9. 6. 2020 ist sie fast 85jährig verstorben; coronabedingt fand die Seelenmesse erst jetzt statt.

Viele waren trotz Corona-Einschränkungen gekommen – Würdigungen kamen für Hannas vielfältiges Tun in Kirche & Welt, Familie & Pfarre – im Aufbau der Pfadfinderinnen (mit österreichweiten Leitungsfunktionen), ihn ihrem Engagement für das Leben (insbes. auch in der Aktion Leben), im Wirken in St. Rochus,  im Aufbau von Jungschar & Jugend in St. Elisabeth – dann im Wirken der Pfarrcaritas und im Pfarrgemeinderat, sowie in vielfältigen anderen Bereichen.

Unser Bischof, Kardinal Schönborn, der die Seelenmesse leitete, sprach in sehr persönlichen Worten über Hanna – der Gottesdienst fand einen würdigen Ausklang am Kirchenplatz, wo bis spät in den Abend hinein noch gefeiert wurde.

Fotos: Ute Schellner & Johann Zirbs

Fürbitten durch Pfarrgemeinde und Familie bei der Seelenmesse

1. In jedem ihrer Haushalte hatte Großmama eine Sammlung von Fotos ihrer Kinder und Enkelkinder – oft in mühsamer Kleinarbeit am Computer zusammengestellt. Sie war fast 60 Jahre mit Großpapa verheiratet, und sie haben alle Krisen gemeinsam überstanden. Großmama hat ihre Familie sehr liebgehabt – und wir unsere Großmama.

Herr, wir bitten dich für unsere Familien: Schenke ihnen Liebe, den Willen zur Versöhnung und Geduld füreinander.

2. Hanna hat sich über 50 Jahre lang in unserer Pfarrgemeinde engagiert – von Taufgesprächen und Eltern-Baby-Club über Dreikönigsaktion, Jungschar und Jugend bis zu Caritas, Öffentlichkeitsarbeit und Pfarrgemeinderat, um nur einiges zu nennen.

Herr, wir bitten dich für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter in unseren Gemeinden: Lass sie nicht müde werden, immer wieder neu anzufangen und aufzubauen.

3. Großmama hatte große Ehrfurcht vor jedem Menschen, und sei oder noch so klein oder schwach. Unermüdlich, mit ihrer ganzen Kreativität hat sie sich für den Respekt vor jedem Menschenleben eingesetzt, besonders für jedes, das noch ganz am Anfang steht.

Herr, wir bitten Dich für alle Menschen in Gefahr, dass sie Fürsprecher, Helfer und Retter finden.

4. „Du weißt, im Notfall, kannst du mich jederzeit anrufen“, hat Hanna oft angeboten und das tat ich tatsächlich unzählige Male. Ob entnervt nach Sitzungen, erschöpft nach Prüfungen, am Boden zerstört oder überglücklich. Geduldig, empathisch und sehr ausdauernd hörte sie sich alles an und stand immer mit einem offenen Ohr und Rat zur Seite – fast rund um die Uhr.

Herr, gib uns die Bereitschaft, einander zuzuhören und Zeit zu schenken.

5. Großmama war bis ins hohe Alter bemüht, junge Menschen mit dem nötigen Rüstzeug zu versehen, um in der Welt zu bestehen, ein gutes Leben führen und eine Freundschaft mit Gott eingehen zu können. Das ging weit über unsere Familie hinaus. Beim Taizé-Treffen 1997 in Wien hat sie es faktisch alleine bewerkstelligt, 400 Jugendliche 3 Tage lang rund um die Uhr zu versorgen.

Herr, lass uns das Unglaubliche wagen, um an deinem Reich mitzubauen.

6. Bei einer der vielen Jugendleiterklausuren auf der Blaimhütte hat Hanna uns vor Hornissen im Schlafzimmer gerettet. Sie hat sie einfach mit der Hand gefangen und aus dem Fenster in die Freiheit entlassen.

Herr, gib uns den Mut, uns herausfordernden Situationen zu stellen und anderen, die in Not sind, beizustehen.

7. Großmama war eine kleine große Frau, ein besonderer Schatz für ihren Mann, eine umsichtige Mutter und Großmutter, treue Freundin, weise Impulsgeberin, verantwortungsvolle Bürgerin, engagierte Christin, Stütze für St. Elisabeth und zahlreiche Menschen hier.

Herr, wir bitten dich für Großmama und alle unsere Verstorbenen: Vergilt ihnen all das Gute, dass sie getan haben, nimm sie auf in deine Herrlichkeit und schenke uns die Gewissheit eines Wiedersehens.