Alle Beiträge von stefan

Der Geschmack des Guten

Fastensuppe in St. Elisabeth: Sa, 21. + So, 22. 3. 2026

Helfen, Empathie mit den Frauen des globalen Südens, Gutes tun schmeckt. Das konnten wir an diesem Wochenende in St. Elisabeth erleben.

114 Gläser Suppe verteilten wir Samstagvormittag am Kirchenplatz. „So toll, dass Ihr das macht!“, durfte ich sehr oft hören. Viel Wertschätzung, freundliches Lächeln und großzügige Spenden. 21l Suppe in Töpfen wurden am Sonntag von rund 40 Leuten gegessen. Miteinander essen und ein bisschen Leben teilen, mit Menschen, die unbekannt waren, ins Gespräch kommen, kennenlernen dürfen. „Gutes Tun kann so gut schmecken!“

€ 1.402,50- Euro dürfen wir an die Katholische Frauenbewegung für die großartigen Projekte für Frauenempowerment in Ostindien weitergeben – gegen Gewalt, gegen Unterdrückung, für Selbstbestimmung und ein Leben in Frieden für die Frauen in Jharkhand.

Danke an Gottfried, Sonja, Conny, Moni, Sissa, Christiane, Romana, Kathi, Robert, Lisi, Joni, Paul, Nelli, Lotti, Susi, Dani, Peter, Regina, Desi und Tina fürs Gläser Sammeln, Einkaufen, Gemüse Schnippeln, Kochen, Abfüllen, Suppe-im-Glas Ausgeben, Saal fürs gemeinsame Essen Herrichten und Wegräumen – für Euer Engagement, Eure Freude am Tun, Euer Mitgefühl für die indischen Frauen in Not, Eure Bereitschaft Eures beizutragen, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Text: Nina Sevelda-Platzl
Fotos: Ute Schellner

Kinderkirche So 22.2.2026

„Dann pflanzte Gott (…) einen Garten und setzte dorthin den Menschen…“

Impressionen aus unserer sonntäglichen Kinderkirche – heute wurde die erste Lesung des Sonntags (Gen 2,7-9; 3,1-7) in den Mittelpunkt genommen:

„Gott hat uns das Leben geschenkt. Er hat uns alles geschenkt, was wir zum Leben brauchen: Heute haben wir uns in der Kinderkirche mit der Versuchung auseinandergesetzt – kann ich widerstehen, oder nicht. Wofür entscheide ich mich? Ist es richtig oder falsch? Was sagt mir meine innere Stimme?“

Und weiter: „Gott hat die Menschen gebeten: „ertraut mir! Ich schenke euch alles, was ihr zum Leben braucht.

Vertrauen wir darauf, dass Gott es gut mit uns meint!

Auch wenn wir Fehler machen, liebt Gott uns immer noch und ist bei uns.“

Bericht und Foto: Regina Tischberger

Krippenandacht am Heiligen Abend

Wenn Weihnachten beginnt: Krippenandacht am Heiligen Abend

St. Elisabeth – 24. 12. 2025, 15:30 Uhr

Die Kirche war wieder übervoll, als am Heiligen Abend um 15:30 Uhr die Krippenandacht das Weihnachtsfest in der Kirche St. Elisabeth eröffnete.

Mit Advent-Gedanken beginnend wurden die Kerzen des Adventkranzes nach und nach gelöscht, der Kranz vom Altar entfernt – und das Christuskind kam zum Vorschein, das ab jetzt im Mittelpunkt des Feierns stand.

Heuer waren alle Mitfeiernden eingeladen, die Weihnachtsgeschichte aktiv mitzumachen und mitzusprechen. Lisi und Regina nahmen die Kinder und Erwachsenen mit ins Weihnachtsgeschehen.

Um die Krippe von Jesus weich und warm zu machen, bekamen danach alle Kinder einen Strohhalm und wir machten uns auf den Weg zum Stall, wo die Kinder die Ankunft Jesus vorbereiteten.

Es wurde dann der Abschluss des Evangeliums verkündet.

Im Kerzenlicht wurde die Krippenandacht beim Krippenaltar mit Gebet und dem Stille Nacht abgeschlossen: „Weihnachten hat spürbar begonnen – Jesus ist da!“

Fotos: Ute Schellner
Bericht: Regina Tischberger

Fest der Kreuzerhöhung, KiKi-XL und 60. Geburtstag

Am Sonntag dem 14.09. 2025 sind gleich 3 Gründe zum Feiern zusammengekommen:

Dieses Jahr fiel das Fest der Kreuzerhöhung auf einen Sonntag. Das Vortragekreuz wurde dafür besonders in den Mittelpunkt gerückt und stand prominent in der Mitte vor dem Altar. Auch waren die verschiedenen Aspekte des Kreuzes und warum gerade das zu dem christlichen Symbol schlechthin wurde das Thema des Wortgottesdienstes und der Predigt von Pfarrvikar Albert.

Beim Gabengang wurde das Bild des Kreuzes in der Mitte noch erweitert von einem Schöpfungsbild der Kinderkirche. Nach den Sommerferien haben an diesem Sonntag wieder viele Familien mitgefeiert und passend zur Schöpfungszeit für unsere Welt DANKE gesagt.

Am Ende der Messe und beim anschließenden Pfarrcafé wurde noch der 60. Geburtstag unserer Gemeindeausschuss-Leiterin Regina gefeiert: mit einem Geschenk von der Pfarrgemeinde, vielen Glückwünschen, einem Segenslied und von Christiane liebevoll gebackenen Kuchen.

Fotos: Ute Schellner
Text: Sonja Tischberger

Start vor der Schule

Kindermesse mit Segnung der (Schul-)AnfängerInnen:

So, 31. 8. 2025 in St. Elisabeth

Am Sonntag vor dem ersten Schultag stand wieder die Segnung der Schul- und anderer Anfänger/innen auf dem Programm. Rund 35 Kinder aus der ganzen Pfarre kamen in die St.-Elisabeth-Kirche (Pfarre zur Frohen Botschaft), um gemeinsam mit ihren Familien den besonderen Segen für den Neubeginn zu empfangen – ob als Schulanfänger/innen, Kindergarten- oder Berufseinsteiger/innen. „Den Beistand Gottes brauchen wir alle – Kinder wie Erwachsene“, unterstrich Pfarrer Gerald Gump.

Das Evangelium war die ideale Hinführung: „Bei Gott sind alle Willkommen – egal ob jeden Sonntag in der Kirche zu Hause oder zum ersten Mal seit vielen Jahren da: Gott geht mit uns!“

Im Anschluss durften alle „Starter/innen“ – und danach auch alle anderen Kinder – nach vorne kommen, um den persönlichen Segen zu empfangen: sichtbar und spürbar durch die Handauflegung von Diakon Georg und Pfarrer Gerald. Als kleines Zeichen legten die Kinder ihre während der Erwachsenen-Predigt selbstgestalteten „Einladungen“ auf den Altar.

Nach dem lebendigen Gottesdienst ging es am St.-Elisabeth-Platz und im Pfarrsaal noch fröhlich weiter.

„Wir haben den Kindern Gottes Nähe konkret spürbar gemacht“, freute sich Pfarrer Gerald. „Und die heitere, bewegte Atmosphäre hat gezeigt: Die Botschaft ist angekommen.“

Fotos: Ute Schellner, Pfarre zur Frohen Botschaft; Text: Gerald

Frohlocket … Christus ist auferstanden!

Osternacht in St. Elisabeth

Wenn auch das Dunkel in der Großstadt nicht wirklich vorhanden ist, so ist das Osterfeuer doch ein starkes Zeichen, gewaltig in seiner in der Schale gebändigten Macht. In diesem Feuer wurden auch heuer wieder die alten Öle (Chrisam, Krankenöl und Katechumenenöl) zusammen mit einigen Aufzeichnungen des Jahres (Anliegenbücher, Zettel aus einer Kreuzweg-Andacht) und diesmal sogar einem alten Adventkranz verbrannt, um dann daran die Osterkerze zu entzünden.

Schon beim Einzug in die dunkle Kirche unter dem dreimaligen Ruf „Christus das Licht“ zeigte sich, wieviel Kraft in einer einzigen Flamme steckt – genug, um den ganzen Kirchenraum mit Glanz zu erfüllen. Im Exsultet wurde dann das Lob der Kerze gesungen, die hoch über der Gemeinde im durch eine Interpretation des „gewandelten Tores der Hoffnung“ (siehe auch 2. Lesung: Jes 54,5-14) umfassten und geschmückten Ständer leuchtete; anschließend wurde das Licht an alle Mitfeiernden weitergegeben.

Während der nun folgenden Lesungen und Gesänge wurde es auch draußen langsam heller, beim feierlichen Gloria war die Morgendämmerung bereits erahnbar. Nach dem feierlichen Halleluja und dem Evangelium der Osternacht folgte quasi der dritte Teil der Triduum-Predigt von Pfarrvikar Albert:

Ein leeres Grab, verängstigte Frauen, ungläubige Männer stellt uns das Osterevangelium nach Lukas vor Augen; aber auch zwei Engel und ihre Botschaft: „Er ist auferstanden, wie er gesagt hat!“  Wo das leere Grab nur noch mehr Fragen aufwirft – Was ist mit dem Leichnam Jesu passiert? –, antwortet Jesu Auferstehung, bestätigt seinen Anspruch und sein Leben und bezeugt Gottes Treue gegen allen Augenschein und über alle Erwartung hinaus.  – Auferstehung Jesu: Darin erschließt sich eine Fülle, die Mut macht, wie Jesus Liebe und Hingabe zu leben: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben,“ so haben wir von Jesus am Gründonnerstag gehört, „damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“ – und damit sein Lebensmodell die Welt erfülle, wie unsere Kirche das Licht der Osterkerze zu Beginn der Feier. 

Im Anschluss ein weiterer für die Gemeinde sehr freudiger Teil: Die drei Taufbewerberinnen Sepideh Katharina, Evita Elisabeth und Tomiris Helena wurden von Pfarrer Gerald getauft und erhielten auch die Firmung und in der Eucharistiefeier die erste Kommunion. Es war ein sehr bewegender Moment, als die nun weißgewandeten Neugetauften und deren Patinnen und Familien sowie die gesamte Gemeinde den Friedensgruß einander gaben.

Während der nun folgenden Eucharistiefeier standen die Taufkerzen der Neugetauften am feierlich geschmückten Altar, der während der Kollekte, die heuer zu gleichen Teilen dem Obdachlosenheim der Caritas am Wiedner Gürtel („P7“) und unseren Freunden in Vellakulam (Vanakkam-Projekt) gewidmet war.

Am Ende des Gottesdienstes zog die Gemeinde mit den drei Neugetauften vor die Kirche, wo die mitgebrachten Speisen gesegnet wurden und die Feier mit einem weiteren Lied ausklang. Das Feiern selbst war und ist damit aber wahrlich nicht zu Ende – ein gemeinsames Osterfrühstück – wo wir unter anderen auch „Spontan-Gäste“ aus Bonn begrüßen durften, denen unsere Osternachts-Feier sehr gut gefallen hat – markiert nur den Anfang von weiteren 50 Tagen Osterfreude und Osterfeier, denn:

…Er ist wahrhaft auferstanden!!

Bericht: Albert Reiner & Christoph Bauer
Fotos: Ute Schellner

Palmsonntag – Tag der Gegensätze

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich über 100 Mitglieder unserer Gemeinde und auch einige Gäste beim Theater Akzent.

Pünktlich um 9:30 Uhr erklang der Ruf: Hosianna dem Sohne Davids!

Nach der Segnung der mitgebrachten Palmbuschen, dem Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem und einer kleinen Predigt durch Pfarrvikar Albert zog die ganze Schar singen in Richtung Kirche.

Nach der Prozession „zweigten“ die Familien mit den Kindern in den Pfarrsaal ab, wo 35 Kinder (und zusätzlich Eltern) die Leidensgeschichte Jesu mit Singen und im Legen des Bodenbildes „handgreiflich“ erlebten. Sie feierten den Einzug mit bunten Tüchern, aßen gemeinsam Brot, beteten am Ölberg für Menschen die auch in Ängsten leben, legten einen steinigen Weg bis zum Berg Golgota, wo die Jesuskerze bei Jesu Tod ausgeblasen wurde. Das Grab schmückten die Kinder mit Blumen, als Vorfreude auf Ostern. Mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ spüren alle jedes Mal, dass Gott uns nie verlässt.

Währenddessen war der „Rest“ der Gemeinde in die Kirche eingezogen und hat dabei auch unser „Tor der Hoffnung“ durchschritten, welches sich an diesem Tag wieder hoch und weit präsentierte und im Vorraum der Kirche stand. Drinnen schlug die „Stimmung“ schlagartig um; der warme Sonnenschein war der winterlichen Restkälte im Kirchenraum gewichen, die freudigen Hosianna-Rufe waren verstummt und die Erinnerung daran wurde mit dem scharfen Ruf „Kreuzige ihn“ erschlagen, der beim Lesen der Passion – wie jedes Jahr mit verteilten Rollen – von der ganzen Gemeinde gerufen wurde. In diesem Moment lief es mir persönlich nicht nur wegen der vorgenannten niedrigen Temperatur kalt den Rücken hinunter.

In der Predigt hat Pfarrvikar Albert, ausgehend von diesem starken Kontrast, das vermeintliche Scheitern Jesu am Kreuz beleuchtet: Gescheitert sind nicht Christus und seine Botschaft, sondern nur eine Haltung, die Gott lieber im Himmel lässt und daher auch mit diesem grausamen Tod nichts anfangen kann. Doch Gott ist nicht fern, sondern er ist präsent in dieser unserer Welt, seiner Schöpfung.

Die feierliche Eucharistiefeier, die wie alle Teile dieses Palmsonntagsgottesdienstes von einer kleinen Schola unter Daniel Mair und Lisi Halbmayr als Kantorin musikalisch zum Strahlen gebracht wurde, brachte nach dem „Dunkel“ der Passion wieder „Licht“ ins Feiern. Und am Ende waren alle froh, wieder in die warmen Sonnenstrahlen zu kommen…

Text: Albert Reiner + Christoph Bauer + Regina Tischberger
Fotos: Ute Schellner

Fastensuppe hat geschmeckt

Sa, 22. + So, 23. 3. 2025 in St. Elisabeth

Was für ein Suppper-Wochenende!

Alle 117 Suppengläser-to-go sind weg, alle Suppentöpfe von insgesamt 63 Gästen geleert UND *trommmmmelwirbel* 1.537,90- Euro für kolumbianisches Frauenempowerment der Katholischen Frauenbewegung zusammengekommen!

Ein großes DANKE an Sonja, Conny, Gottfried, Christiane, Desirée, Robert, Peter, Joni, Pauli, Nelli, Anna, Tina und Lotti fürs Kochen, Herumräumen und Suppe-to-go Checken!

Danke an alle Unterstützer:innen und Suppen- Genießer:innen!

Ergänzung Pfarrer Gerald: „… und ein besonderes Danke an unsere Nina für die Gesamtorganisation!“

Text: Nina Sevelda-Platzl
Fotos: Ute Schellner