Erstkommunion in St. Elisabeth – So, 19. 6. 2022, 9 Uhr

Nach einem Jahr der intensiven Vorbereitung durften wir heute 29 Kinder zur Erstkommunion begleiten, und sie und ihre Familien noch ein Stück mehr in unserer Gemeinschaft willkommen heißen. 

Mit wunderschöner, musikalischer Begleitung haben wir einen sehr berührenden Gottesdienst gefeiert. Wir haben uns damit beschäftigt, was Jesus für uns ist und die Gedanken in einem Puzzle einer großen Hostie festgehalten. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir einander in einer großen Agape fröhlich vor dem Pfarrsaal begegnet. 

In der Kirche wird es immer farbenfroher, und wer nicht mitfeiern konnte, ist gerne eingeladen unser Puzzle zu „besuchen“ und ein bisschen nachzuspüren. Auch die vielen Helferlein, die im Stillen uns heute so große Unterstützung geleistet haben, möchte ich vor den Vorhang holen. DANKE! Besonders möchte mich an dieser Stelle für mein sehr engagiertes Erstkommunionsteam bedanken, dass mit viel Herz und weiten Armen die Kinder aufgenommen hat.

Text: Christiane Macal

Fotos: Ute Schellner

Firmung in St. Elisabeth: Sa, 11. 6. 2022

20 junge Christinnen und Christen haben erneut ihr JA zu einem Leben mit Gott gesagt. Mehr als 6 Monate waren wir gemeinsam in der Firmvorbereitung unterwegs.

Es war eine stimmungsvolle und berührende Feier. Unser Firmspender Markus Muth hat den Neugefirmten Mut zugesprochen trotz oder gerade wegen der vielfältigen Krisen und einer ungewissen Zukunft einen weiten Blick zu bewahren und ein Leben mit Gott zu wagen.

Abschluss unserer Feier war eine gemütliche Agape bei schönem Wetter am Kirchenplatz.

Fotos: Ute Schellner

Text: Sonja Tischberger

Grätzlfest mit Pfarrflohmarkt: Sa, 4. 6. 2022

Ausgehend von der Agenda Wieden fand Sa, 4. 6. 2022 bei sonnigem Wetter am St. Elisabeth-Platz erstmals ein GRÄTZLFEST statt. Die Idee dahinter war, dass alle Gruppen, die am St. Elisabeth-Platz aktiv sind, sich in einem gemeinsam „Nachbarschaftsfest“ präsentieren und mit den Menschen, die tagtäglich über den Platz gehen bzw. in der Nähe wohnen, ins Gespräch zu kommen.

Der Samstag-Wochenmarkt und unser Pfarrflohmarkt machten den Beginn. Gerti Hinterndorfer erzählt: „Schon beim Aufbau (ab 7:30 Uhr) konnten wir uns kaum vor dem Ansturm der vielen Besucher retten  – sogar bis in den Keller wurden wir „verfolgt“.  Abgerundet wurde der Flohmarkt mit einem Buffet mit köstlichen Kuchen und Torten (natürlich alles selbst gebacken). So konnten wir wieder ein erfreuliches Ergebnis von ca. € 1.200,- erzielen, das jeweils zur Hälfte unserer Caritas und unserem barrierefreiem Zugang zugute kommt. Ein großes Dankeschön an die vielen Helfer, ohne die ein Flohmarkt nicht möglich wäre.“

Draußen ging’s aber im Grätzlfest noch weiter: Im Laufe des Tages konnten die Besucher bei Mode, Design & Handwerk herumstöbern, Kinder bei Outdoor Spielen ihre Geschicklichkeit zeigen, es gab einen Pflanzentausch, ein Party Game für Erwachsene, am Kirchentor hörten wir von #musikbefreit wunderbare Klänge von einem Streichquartett und mit den Grätzlsitzen gab es einen „Grätzlnetzwerk-Ideenaustausch“. Bei unserem FairTeiler gestalteten Kinder ein neues Transparent, um noch besser darauf aufmerksam zu machen, dass es ganz wichtig ist und es hier die Möglichkeit gibt, Lebensmittel zu teilen, anstatt wegzuwerfen.

Zwischen all diesen Angeboten fand 3x zur vollen Stunde eine Turmbegehung auf unsere St. Elisabeth-Kirche statt. Ganz viele Menschen nahmen diese Möglichkeit wahr und gingen über die Orgel (wo einige Details dazu erklärt wurden) auf den Balkon, wo alle von dem herrlichen Ausblick begeistert waren. Für ganz Mutige und Sportliche ging es dann noch ein Stück höher in den Glockenturm, wo auch immer wieder hörbar eine Glocke zum Klingen gebracht wurde. Abschluss dieses Grätzlfestes machte das „Wir sind Wien Festival“ mit Livemusik.

Ein wunderbar gelungenes nachbarschaftliches Zusammenkommen auf unserem St. Elisabeth-Platz mit vielen lieben, interessanten und nachhaltigen Begegnungen!

Bericht & Fotos: Regina Tischberger

St. Elisabeth-Platz: 1. Wiener Plauderbankerl eröffnet

Auf Initiative von Elmar Bamberg (der unseren pfarrlichen Besuchsdienst koordiniert) wurde am Di, 24. 5. 2022 das 1. Wiener Plauderbankerl am St. Elisabeth-Platz „in Dienst gesetzt“.

Die Prominenz war groß: Caritas-Wien-Direktor Klaus Schwertner, Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl, Komödiant Dirk Stermann und Pfarrer Gerald Gump waren für einige Worte gebeten, dann wurde das Bankerl „in Betrieb benommen“.

Das Medienecho war groß:

TV:

Wien heute, 24.5. Meldungsblock: https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14136652/Meldungen/15170883

W24, Bezirksflash: https://www.w24.at/News/2022/5/Bezirksflash-Schoenbrunner-Geier-auf-Reisen

Online:

https://www.heute.at/s/das-caritas-plauderbankerl-100208729

https://kurier.at/chronik/wien/caritas-will-mit-plauderbankerl-die-einsamkeit-bekaempfen/402019350

https://www.kathpress.at/goto/meldung/2148113/caritas-startet-erstes-wiener-plauderbankerl

https://www.katholisch.at/aktuelles/138759/caritas-startet-erstes-wiener-plauderbankerl

https://www.meinbezirk.at/wieden/c-gesundheit/erstes-caritas-plauderbankerl-in-wien_a5366938#gallery=null

Radio:

Radio Wien, 24.5.:

Wort-Gottes-Feier mit unseren Erstkommunionskindern – So, 15. 5. 2022

Wir durften am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein mit unseren Erstkommunionskindern Gottesdienst feiern… So, oder so ähnlich hätte es geklungen, wenn Pfarrer Gerald nicht überraschend quarantänebedingt am Gottesdienstfeiern mit uns gehindert worden wäre. Sr. Gudrun ist aber auf unsere Bitte gerne eingesprungen und hat mit den Erstkommunionskindern und der Pfarrgemeinde eine Wort-Gottes-Feier gestaltet.

In vielen kleinen, roten Herzen haben wir – anknüpfend ans Sonntagsevangelium – aufgeschrieben, in welchen Dingen, Momenten…wir Liebe erleben, spüren dürfen. Auf einer großen Leinwand wurden die kleinen Herzen aufgeklebt und zu einem großen Herz geformt. Wo viele kleine Herzen sind, kann ein großes daraus werden und Liebe noch erlebbarer und spürbarer werden.

Mit schwungvoller, musikalischer Begleitung haben wir viele Lieder gesungen und uns dazu bewegt. Die Zahl der Erwachsenen, die sich bereits an unseren Liedern mit Bewegung beteiligen, wird mit jedem Gottesdienst mehr!

Sr. Gudrun hat unseren Gottesdienst sehr schön gestaltet und auch gut erklärt, wie wir auch ohne Priester zur Kommunion gehen können, obwohl wir keine Wandlung zelebrieren konnten.

Es war eine neue – eine sehr schöne – Erfahrung!

Unsere liebe Ute hat alles wieder in Bildern festgehalten, die uns ermöglichen, schönen Momenten nachfühlen zu können.

Am Ende unseres Wortgottesdienstes hat unsere Gemeindeausschuss-Leiterin Regina unseren neugewählten Gemeindeausschuss (siehe HIER) liebevoll vorgestellt, und mit einem Segenslied wurde der „GA“ gut ausgestattet für die nächsten Jahre.

Im Anschluss haben wir gemeinsam mit unseren Erstkommunionskindern eine musikalische Videobotschaft an Gerald aufgenommen, der in unseren Herzen und Gedanken während dieser Feier bei uns war.

Auch unser „EK-Neuzugang“ Nina und Ihre Eltern sind gut bei uns „gelandet“ und so konnten wir gestärkt in einen sonnigen Sonntag und Wochenbeginn starten.

Die Frauenpower hat gewirkt 😉

Bericht: Christiane Macal

Bilder: Ute Schellner

So, 24. 4. 2022: Tauferneuerung der Erstkommunionskinder Taufe von Christina & Marus, anschließend große Fahrradsegnung

Es war ein „gefüllter Sonntag“, als am 2. Ostersonntag unsere Erstkommunionskinder den bewegten Sonntagsgottesdienst mitfeierten.

Festlich mit einem selbst gestalteten „Tauf-T-Shirt“ angezogen kamen sie mit ihren Taufpat/inn/en vor, bekamen ihre Taufkerze entzündet und sagten „jetzt, wo Ihr große seid und selbst sagen könnt, was Ihr wollt“ (Pfarrer Gerald) von neuem JA zu einem Leben mit Gott und den Jesus-Freunden.

Zwei aus der Schar der Erstkommunionskinder – Christina & Maurus – wurden darauf hin getauft und „sichtbar“ (dann auch mit Tauf-T-Shirt, Salbung und Taufkerze) in den Kreis der Getauften eingereiht, um dann miteinander fröhlich Eucharistie zu feiern: „… in ein paar Wochen dürft Ihr dann selbst Mit-Essen“!

Direkt anschießend an die Messe gab es vor der Kirche eine Fahrrad-Segnung: Gott, der auf allen Wegen unseres Lebens uns begleitet…

Das bei der Fahrrad-Segnung verteilte und gebetete Kärtchen:

Fahrrad-Psalm

dem biblischen Psalm 139 nachempfunden von Roland Breitenbach

Gott, Du kennst mich durch und durch:

     Besser als ich mich kenne oder es mir zugebe.

Meine Sehnsucht kennst Du und meine Pläne.

Du weißt, worauf ich Lust habe & was mir Spaß macht.

Du weißt um meine Ängste, meine Zweifel,

     aber auch um meine Enttäuschungen.

Du hast meinen Weg vorgezeichnet

   von meinen Straßen hast du dir einen Plan gemacht.

Du hast eingerechnet, was ich mir wünsche

Logo GG Aktion sw kon#8DEEF     und was ich erhoffe;

du siehst aber auch,

     ob es zu meinem Besten ist.

Gott, dir lege ich meine Fahrten

            in die Hand,

            begleite mich

            auf all meinen Wegen.

Und schenke mir kräftig Rückenwind & gutes Wetter,

     Sonne und ein lindes Lüftchen auf meiner Haut

     als Zeichen Deiner Nähe und Zärtlichkeit.

Lass mich Deine Schöpfung spüren und genießen,

     neu Freude und Lebenskraft tanken.

Lass mich heute leben; jetzt: Ein „Leben in Fülle“.

Deswegen gib mir Deinen guten Engel an die Seite,

     einen Menschen, der mich liebt,

     der zu mir sagt: Es ist gut, dass du bist!

Lass mich neu Deine Lebensenergien tanken

     und in Deinem Geiste LEBEN!

Vom „Ent-Sorgen“ zur Auferstehung

Leitlinie der Pfarrgemeinde St. Elisabeth für die Österliche Bußzeit: „Ent-Sorgen“,
die in der Kar- & Osterliturgie zum Höhepunkt kam!

Am Aschermittwoch wurde begonnen – eine Mülltonne wurde aufgestellt, die Leitlinie „Ent-Sorgen“ für die Österliche Bußzeit eingeführt:

Das „Sorgt Euch nicht …“ aus der Bergpredigt war das Leitmotiv, das intensiv durchgedacht und ins Feiern geführt wurde.

Dies wurde in Kärtchen gefasst auch an alle Mitfeiernde verteilt: HIER.

Wochenlang waren alle Mitfeiernden Sonntag für Sonntag eingeladen, dem nachzugehen, was es im eigenen Leben zu entsorgen gilt – „Fastenzeit“.

Selbstverständlich spielte dieses Leitmotiv auch in der Kar- & Osterliturgie eine wichtige Rolle.

Am Gründonnerstag waren alle eingeladen, sich in einer allgemeinen Handwaschung („Fußwaschung“ für alle geöffnet und zugänglich) all das Belastende, Sündige und Schwere vom Herrn „abwaschen“ zu lassen – und all das Wasser wurde dann bewusst in die „Ent-Sorgen“-Tonne geleert.

Karfreitag – die Einladung, das eigene „Kreuz“ (des eigenen Lebens, wie auch unserer Welt) auf Papier festzuhalten, um es dann direkt bei der Kreuzverehrung in die „Ent-Sorgen“-Tonne zu entsorgen: All das, was ich „mit dem Leichnam Jesu begraben möchte“…

Und dann: Osternacht – Wir feiern die Auferstehung und das Leben: Und in allem Nachspüren, Feiern und Genießen der Blick auf die „Ent-Sorgen“-Tonne, aus der in voller Blüte Blumen herauswuchsen: Gott, der aus dem Abgewaschenem, Abgelegtem und als Kreuz vor ihn Gebrachtem neues Leben wachsen lässt: Auferstehung live…

Fotos: Ute Schellner

Osternacht 2022

Mitten in der Nacht – 4 Uhr: Menschen versammeln sich um ein schon längst brennendes Osterfeuer vor der Kirche: Dort werden Restbestände der Heiligen Öle, sowie all die in der „Ent-Sorgen“-Mülltonne der Österlichen Bußzeit abgelegten Zettel den Flammen übergeben: „Altes ist vergangen – Neues hat begonnen!“.

Die am Feuer entzündete Osterkerze bahnte den Weg in die Kirche, wo ein festliches „Exsultet“ (Osterlob) erklang und mit vielfältigen Stimmen („Jauchzet dem Herren, der siegreich das Dunkel bezwungen…!“) beantwortet wurde.

Im Licht von Ostern wurde auf das Wirken Gottes durch alle Zeit zurück geblickt (Gen 1,1-2,2: Erschaffung der Welt; Ex 14,15-15,1: Durchzug durchs Rote Meer; Bar 3,9-15.32,4-4: Geh deinen Weg im Licht der Weisheit Gottes; Ez 36,16-17a.18-28 – Ich reinige euch, gieße reines Wasser) – jede Lesung mit einem Lied/Psalm/Vers unterschiedlicher Gattung und Gebet beantwortet. Dann im Gloria-Lied wurde mit Glocken, Orgel, Licht und heftigem Gesang Ostern richtiggehend begrüßt.

Da Frauen die ersten Zeugen der Auferstehung waren wurde heuer das Osterevangelium durch eine Frau vorgetragen: Regina Tischberger.

In der Tauffeier – eingeleitet durch eine aktuelle Heiligenlitanei – durften wir unsere eigene Taufe wachrufen: Taufwasser wurde geweiht, das Taufbekenntnis erneuert; und: Cansu Lydia in unser Miteinander herein-getauft (& -gefirmt), was in der festlichen Eucharistie zum Höhepunkt kam.

Aus der „Ent-Sorgen“-Tonne wuchern jetzt bunte Blumen – aus Tod ist Leben gewachsen, das Leben hat endgültig begonnen und wird gefeiert.

Vor der Kirche dann die Segnung der Speisen – mit fröhlichem Gesang ging (mittlerweile an helllichtem Tag) die liturgische Feier zu Ende und fand ihre Fortsetzung in einem genussvollen Osterfrühstück im Pfarrsaal: Er ist AUFERSTANDEN!

Um 11 Uhr dann die nächste Festmesse – durch ein Vokal-Ensemble St. Elisabeth in fröhliches Klingen gebracht.

Danke an all die vielen Mitwirkenden bei all den liturgischen und sonstigen Ereignissen dieser Tage!

Fotos: Ute Schellner