Sternsinger in St. Elisabeth – Epiphaniefest am Do, 6. 1. 2022

Statt verdrießlichem Blick und Konzentration auf das, was nicht möglich ist, sind unsere Sternsinger/innen seit 3. Jänner aktiv im Gebiet unserer Pfarre unterwegs, um die Frohe Botschaft zu verkünden, dass Gott zur Welt gekommen ist, sowie für 500 Projekte nachhaltiger Entwicklungshilfe zu sammeln. Statt Covid-Frustration oder Pandemie-Beklagen beginnen unsere Leute mit der heilsamen Veränderung der Welt…

Beim Hochfest Epiphanie waren sie kräftig in die Gestaltung des Festgottesdienstes eingebunden.

„Die Messe war wie auch sonst beim heurigen Sternsingen: Mit verantwortungsvollen Vorsichtsmaßnahmen – von 2G+ bis zu durchgängigen FFP2-Masken – tun sie, was möglich ist: Und das ist viel!“, erzählt Pfarrer Gerald begeistert. „Singen ist heuer nicht zulässig – dafür haben unsere Sternsinger/innen die 1. Lesung szenisch gestaltet, die Verkündigung des Evangeliums begleitet, bei der Predigt mitgewirkt, die Gabenbereitung gestaltet und im Rahmen des Schluss-Segens von der Krippe aus ihre Segens- und Frohe-Botschafts-Sprüche für alle kundgetan. Und vor der Kirche wurde dann frisch gesegnete Kreide, Weihwasser und Weihrauch verteilt, sowie für die Entwicklungsprojekte gesammelt“.

Und wie jedes Jahr: Immer wieder waren neu Kinder dabei, die dann gleich für die nächsten Tage „verlängert“ haben. Die jeweiligen Sammlungszwischenstände unserer Pfarre sind im Liveticker auf der Facebookseite der Jungschar St. Thekla unter https://www.facebook.com/jungscharstthekla nachlesbar.

Besonderer Dank gilt Regina Tischberger für die Gesamt-Organisation in St. Elisabeth!

Fotos: Ute Schellner

Mein Weg zur Krippe

Weihnachts-Feier-Angebot für Kinder und Familien am Nachmittag des 24. 12. 2021

Über 100 Kinder in der St.-Elisabeth-Kirche mit dabei…

Von 14:30 bis weit über das geplante 17-Uhr-Ende hinaus war am Nachmittag des Heiligen Abends die St.-Elisabeth-Kirche mit Familien gefüllt, die – coronabedingt jeweils nur als Familie oder Kleingruppe – einen in der Kirche vorbereiteten Stationenweg „… zur Krippe“ gehen durften.

Anhand biblischer Figuren luden liebevoll gestaltete Stationen ein, Halt zu machen, einen bestimmten Moment der Weihnachtsgeschichte zu hören und dann selbst zu erleben oder durch kleine Aktionseinladungen mitzumachen.

„Es war herrlich zu sehen, wie viele Familien heuer wieder gekommen sind“, erzählt Regina Tischberger, die Leiterin des Gemeindeausschusses St. Elisabeth begeistert; normalerweise gestaltet sie Sonntag für Sonntag die „Kinderkirche“ um 9 Uhr – diesmal war sie wieder für die Gesamtleitung dieser Veranstaltung verantwortlich. „Und danach kamen so viele tolle Rückmeldungen – einfach schön!“

Jede Familie wurde individuell betreut, die Kinder konnten auf diese Weise tief in das Weihnachtsgeheimnis einsteigen – aber auch eine Station für’s Beten, eine Weihnachts-Lied-Mitsing-Station (mit „Wunschprogramm“ an das Instrumental-Team) und ein individueller Abschluss-Weihnachtssegen von Kaplan Albert für jede einzelne Familie waren dabei.

„Der durch Jahre übliche Nachmittagsgottesdienste mit vielen hunderten Mitfeiernden wäre heuer coronabedingt einfach nicht möglich gewesen – aber: Geht das eine nicht, dann machen wir eben anderes!“ erzählt Pfarrer Gerald zufrieden: „Ein Coronavirus wird uns sicher nicht die Weihnachtsfreude nehmen – im Gegenteil: Gerade jetzt braucht es aufbauende Momente des Miteinanders, des Feierns und des genussvoll Erlebens, dass Gott genau in diese, unsere Welt eingestiegen ist! Anknüpfend an die Erfahrungen 2020 konnten wir das völlig coronakonform eröffnen – danke allen Engagierten!“

Fotos: Ute Schellner

„Wer klopfet an…?“

Große Herbergssuche am 4. Adventsonntag in der Pfarrgemeinde St. Elisabeth

Pfarrer Gump: „Gott macht uns die Türen von innen auf…“ 

Die Herbergssuche – eine alte Tradition – fand auch heuer wieder speziell für Kinder und Familien gestaltet am vierten Adventsonntag (19. 12. 2021) in St. Elisabeth statt.

Erste Station war vor der Kirchentür; begleitet von dem alt bekannten Lied „Wer klopfet an..?“, konnten alle Mitfeiernden sehr anschaulich erleben, wie es sich anfühlt, wenn einem die Tür verschlossen bleibt, bzw. ganz konkret auch vor der Nase zugeschlagen wird.

Mit Liedern, Bibeltexten und Gedanken wurde dann bei den beiden nächsten Stationen in der Kirche (rechtes Seitenschiff bei Adventkranz & Marienstatue, sowie vorne beim Krippenaltar) der Weg fortgesetzt. Jeder war am vorletzten Wegabschnitt auch eingeladen etwas zu überlegen, das es sich noch vorzunehmen möglich ist, um sich auf die Ankunft Jesu vorzubereiten. Dies wurde mit etwas Stroh in die – noch leere – Krippe gelegt: „Wir können helfen, den Platz für Jesu zu gestalten, ihn ein wenig „weicher“ zu machen“, so Pfarrer Gerald Gump.

Und dann gings zum Hauptaltar, um dort einen ganz persönlichen Abschluss damit zu finden, eine Kerze dort abzustellen – dankend für verschiedene Momente der Freude. Dort wurde dann Eucharistie gefeiert!

Fotos: Ute Schellner

Sag’s dem Papst mit dem FroBo-mobil in St. Elisabeth

Am 4. Adventsonntag war PAss Christian vor der Kirche St. Elisabeth aktiv, dort wurden mit dem „FroBo-mobil“ (Event-Rad der Mobilitätsagentur) der Synodale Prozess ins Gespräch gebracht.

Vieles kam diesmal zur Sprache, von der Mauer der Hoffnung und der Pandemie, über Obdachlose in der Kirche und sehr ansprechenden Gottesdiensten, bis hin zur „guten alten Zeit“ und „Hundstrümmerln“ am Sankt Elisabethplatz. Also sehr anregende und fruchtbare Gespräche für den synodalen Weg und auch die eine oder andere Notiz fand sich in der Zettelbox.

Die Eröffnung der „Mauer der Hoffnung“ am 1. Adventsonntag ist HIER vorgestellt.

Im Oktober wurde ein Synodaler Prozess (2021-2023) von Papst Franziskus ausgerufen. Synode bedeutet „gemeinsam auf dem Weg sein“, ein Bild der Kirche an das uns der Papst erinnert, wo alle der Spur Jesu folgen, aufeinander hören und schauen, miteinander arbeiten, feiern, leben und gemeinsam entscheiden.

Dem Hin- und Zuhören als wesentlicher Teil des synodalen Prozesses soll so Raum gegeben werden. Gerne auch via Mail: Franzl@zurFrohenBotschaft.at

Willkommen an unsere Firmlinge

Der dritte Adventsonntag (12. 12. 2021) war in St. Elisabeth gleich in mehrerer Hinsicht ein Freudensonntag: Zum Einen ist es der Gaudete (Freut Euch) Sonntag, außerdem ist der vorgeschriebene 2 Meter Abstand wieder auf 1 Meter geschrumpft und wir durften die FirmkandidatInnen dieses Jahres in der Pfarrgemeinde begrüßen.

Einzeln wurden sie vorgestellt, nicht nur mit ihrem Namen, sondern sie haben auch jeweils einen persönlichen Gegenstand mitgenommen, der ihnen wichtig ist und uns hilft sie etwas besser kennen zu lernen.

Die Firmvorbereitung hat im November begonnen und ist (angepasst an die jeweiligen Corona-Maßnahmen) mit Treffen im Pfarrsaal sowie einer Online-Stunde gestaltet worden. Umso schöner, dass wir heute gemeinsam Messe feiern konnten.

Der rote Faden unserer Firmvorbereitung ist das Glaubensbekenntnis, das wir jede Messe gemeinsam sprechen und heute durch ein in der ersten Firmstunde gestaltetes Plakat besonders hervorgehoben wurde.

Danke an unser Firm-BegleiterInnen-Team: Kaplan Albert, David, Diakon Georg, Sonja und Veronika.

Text: Sonja Tischberger

Fotos: Ute Schellner

„Sag’s dem Papst“ am Sankt-Elisabeth-Platz, 27.11.2021

Seit dem Vorabend des 1. Adventsonntags (27. 11. 2021) steht vor der Elisabethkirche die „Mauer der Hoffnung“ unter dem Motto: „Sag’s dem Papst!“ Viele kennen diese Mauer schon vom Karlsplatz, z.B.: HIER

Im Oktober wurde ein Synodaler Prozess (2021-2023) von Papst Franziskus ausgerufen. Synode bedeutet „gemeinsam auf dem Weg sein“, ein Bild der Kirche an das uns der Papst erinnert, wo alle der Spur Jesu folgen, aufeinander hören und schauen, miteinander arbeiten, feiern, leben und gemeinsam entscheiden.

Dem Hin- und Zuhören als wesentlicher Teil des synodalen Prozesses soll so Raum gegeben werden. Gerne auch via Mail: Franzl@zurFrohenBotschaft.at

Der Transport der Mauer wurde gut vorbereitet – die Mauer auf Teile zerlegt von der Karlskirche umweltschonend zum Sankt-Elisabeth-Platz transportiert, dann gereinigt, aufgebaut und schließlich als Abschluss der Familienmesse zur Adventkranzweihe gesegnet.

Die Mauer bleibt den ganzen Advent und die Weihnachtszeit stehen. Kommt und seht!

… und hinterlass Meldungen, die Ihr dem Papst mitteilen wollt!

(Fotos & Text: Christian Kneisz, Pfarre zur Frohen Botschaft
Fotos in höherer Auflösung HIER)

“Brot und Rosen”: Patroziniumsfest in St. Elisabeth – So, 21. 11. 2021

„Brot und Rosen“ – 2 Momente aus dem Leben der Heiligen Elisabeth, die das Patrozinium der Pfarrgemeinde St. Elisabeth heuer prägten.

In einem musikalisch unter der Leitung unseres Kirchenmusikers Daniel Mair vom Chor St.. Elisabeth samt Instrumentalisten (alle 2 ½-G überprüft) gestalteten Fest-Hochamt kam das letzte Feiern der Pfarrgemeinde vor Beginn des 4. Lockdowns nochmals kräftig zum Klingen!

Anknüpfend an den in der Kirche seit 5 Jahren aufgehängten Elisabeth-Zyklus von Franz Geiger (1902) ging Pfarrer Gerald in seiner Predigt auf wesentliche Lebens-Botschaften der Heiligen Elisabeth ein: „Wo wird die uns von Jesus aufgetragene Liebe konkret?!“

In gleicher Weise waren auch die Kinder in der „Kinderkirche“ mit Regina Tischberger feiernd beisammen: Auf ihre Weise gingen sie der großen Caritas-Patronin nach und brachten das intensiv Betrachtete mit, um es vor dem Altar aufzulegen, als sie bei der Gabenbereitung zur Gesamtgemeinde dazustießen.

„Brot und Rosen – 2 die Erzählungen der Heiligen Elisabeth prägende Momente“, wies Pfarrer Gerald hin: „Liebe schenkt das Lebensnotwendige des Leibes, aber auch der Seele!“, ein Bild, das sich bis zum Schluss der Messe durchzog, wo dann jede/r Mitfeiernde beim Ausgang eine Rose und ein Stück Brot bekam – als kleines Zeichen des Miteinanders, wo leider aufgrund der Covid-Situation die geplante Fest-Agape doch fallen gelassen wurde.

„Und ähnlich, wie die Heilige Elisabeth Liebe in ihre Situation hinein lebte, so leben dies Frauen auch heute – auch durch konstruktive Kritik“, schlug Pfarrer Gerald die Brück zu 50 in der Kirche aufgestellten Frauenbildern – Menschen, die sich aus liebender Verbundenheit zur Kirche in der Reihe „bleiben-erheben-wandeln“ kirchenkritisch zu Wort melden (vgl. https://bleibenerhebenwandeln.wordpress.com).

Großartig war diesmal wieder die wirklich fulminant zum Klingen gebrachte „Theresienmesse“ von Joseph Haydn, die mit außergewöhnlich langen Musikdarbietungen wesentlich zu diesem großen Fest beigetragen hat. Nach dem Gottesdienst waren die Mitfeiernden bei Vanakkam- & Advent-Markt-Stand vor der Kirche willkommen!

Anmerkung: Unsere Kirche ist täglich geöffnet, alle Gottesdienste werden auch in der Lockdownzeit gefeiert (2-Meter-Abstände, FFP2-Masken, etc.) – die 50 Frauenbilder können so bis vor Weihnachten in Ruhe durchgesehen werden.

Fotos: Ute Schellner

Start & Abschlussfest der Erstkommunionskinder – So, 7. 11. 2021

Mit einem großen Abschluss- & Startfest der Erstkommunionskinder gab es ein großes Lebenszeichen der Kinder in St. Elisabeth:

Das durch Corona geplagte Erstkommunionsjahr 2020/21 wurde abgeschlossen – die „alten“ EK-Kinder übergaben gleichsam an die Neuen: Die Kinder des Jahres 2021/22 wurden willkommen geheißen…

Unter Applaus der Pfarrgemeinde, wie auch der „Großen“ (EK-Kinder) wurden die Neuen bei einem festlichen Einzug empfangen. Mit einigen Bildern und Erzählungen wurde das abgelaufene Erstkommunionsjahr herein geholt, die neuesten Ministranten vorgestellt (wobei Ministrantenleiterin Sonja gleich um noch weitere warb). Die Neuen konnten gleich erleben, was sich in der EK-Vorbereitung so alles tut.

Nach der durch Regina (die jeden Sonntag die „Kinderkirche“ gestaltet) erzählten, biblischen Lesung und dem Evangelium wurde gemeinsam in der Predigt darüber nachgedacht, was uns Gott heute sagen will: „Er will nicht etwas von uns, sondern uns „ganz“, wie Pfarrer Gerald anhand des Beispiels der biblischen „Witwe“ ausführte, die „alles“ gab.

Der Hintergrund aber: Gott liebt uns voll und ganz – und genau dies sollte den neuen EK-Kindern auch gleich einmal ganz intensiv spürbar gemacht werden – in der „Feier der Annahme“ (aus dem Taufkatechumenat für Erwachsene entnommen):

Die Neuen traten in kleinen Gruppen (auch dies in besonderer Corona-Vorsicht – damit es keine Durchmischung gab, blieben diese immer geschlossen beieinander) vor je eine/n EK-Begleiter/in und wurden dort einzeln intensiv gesegnet. Dann waren auch Eltern und Angehörige eingeladen, dies ebenso mit ihrem Kind zu tun: „Du bist von Gott voll und ganz geliebt – bevor Du auch nur irgendetwas hättest tun oder leisten müssen…!“, wie Pfr. Gerald erklärte.

Die Gabenbereitung wurde durch die „Alten“ festlich vollzogen, die Präfation war frei gestaltet: Jede/r konnte persönlichen Dank laut oder leise aussprechen. Beim Friedensgruß wurden die neuen EK-Kinder von den Alten mit „Friedens-Naps“ (Schokolade) beschenkt – und dann eben „Kommunion“ gefeiert.

Ab sofort sind alle Kinder willkommen, jeden Sonntag um 9 Uhr die „Kinderkirche“ (in der Kapelle) mitzufeiern – und insbesonders an die „Alten EK-Kinder“: Willkommen zum Ministrieren (Treffpunkt 25 min vor Messbeginn in der Sakristei).

Fotos: Ute Schellner