Fastensuppe in St. Elisabeth am 25. 2. 2024

Solidarität in der Fastenzeit:

Gemeinschaftliches Engagement für den guten Zweck Fastensuppe in St. Elisabeth am 25. 2. 2024; € 1.350,- gespendet

Fleißig Engagierte haben sich vergangenes Wochenende ganz der Zubereitung von Suppen verschrieben. Ein Teil der unterstützenden Hände kochte zu Hause und füllte die Suppen in Gläser ab. Am Samstag wurden diese „Fastensuppen to go“ unter strahlendem Sonnenschein am Elisabethplatz angeboten und fanden regen Zuspruch.

In der Pfarrsaal-Küche beschäftigte sich die Küchenbrigade mit einem wahren Herd-Tetris und schwang den Kochlöffel für das gemeinsame Fastensuppenessen am Sonntag. Gerade in der Fastenzeit sollte nicht auf Freude, Spaß und das Glück verzichtet werden: Es galt, gemeinsam etwas Sinnvolles zu bewegen.

Mit einer vielfältigen Auswahl an Suppen haben wir nicht nur Gemeinschaft gelebt, sondern auch die Aktion Familienfasttag der katholischen Frauenbewegung unterstützt. Dabei konnten wir insgesamt über € 1.350,- für Frauen-Entwicklungsprojekte im Süden sammeln – Infos www.teilen.at

Ein herzliches Danke an alle Engagierte und Spendende…

Bilder: Ute Schellner

Kinderkirche am 25.2.2024

KinderKirche am 2. Fastensonntag

Heute haben 26 Kinder in der KinderKirche Jesus  „erstrahlen“ lassen, so wie es in der Jesusgeschichte zu hören war: Die Kleider von Jesus wurden auf einmal strahlend hell.

Weiter im Evangelium hieß es: „Auf einmal kam eine Wolke aus der eine Stimme rief: Jesus ist mein geliebter Sohn. Ihr sollt gut auf Jesus hören.“

Es ist gut, dass wir uns auf Jesu Wort verlassen können. Mit den Kindern haben wir über die vielen Jesusgeschichten nachgedacht, die wir schon gehört haben und auf Sonnenstrahlen wichtige Jesus-Worte geschrieben z. B. Fürchtet euch nicht! Ich bin bei euch! Der Vater im Himmel weiß, was du brauchst. Lasst die Kinder zu mir kommen! Liebt einander! Folgt mir nach! Dein Glaube hat dir geholfen.

Diese Worte wurden von den Kindern um Jesus gelegt. Danach haben wir noch überlegt, passend zur heutigen Lesung, für wen wir gerne Segen sein, für wen wir Gutes tun möchten. Gott schenkt uns seinen Segen und so können wir selbst Segen für andere sein und werden.

Fotos und Bericht: Regina Tischberger

Aschermittwoch: Bruchstücke und Hoffnungsstrahlen

Heuer ist in der Christmette unsere Jesuskind-Figur zerbrochen – eine kostbare Anregung: Gott, der insbesonders in den Bruchstücken unseres Lebens da ist. Daraus haben wir für heuer die Leitlinie der „Heiligen 40 Tage“ gestaltet: Bruchstücke und Hoffnungsstrahlen!

Wir blicken auf Gott, der aus den Bruchstücken unseres Lebens, den Scherben und Verwundungen, eben all dies zu einem neuen, bunten Bild des Lebens zusammenfügt, Hoffnungsstrahlen schenkt. Dies war auch die prägende Linie im Aschermittwoch-Gottesdienst, sowohl mit den Kindern um 7:15 Uhr, wie auch beim großen Gottesdienst der Pfarrgemeinde um 19 Uhr:

Nach einem langsamen Hinführen wurde mit einem Einzug in Stille und anschließendem Bußgesang der Gottesdienst „ganz anders“ eröffnet.

Im Wortgottesdienst war „Jakob“ des ersten Testamentes die Leitfigur (Gen 32,23-33): Er ringt mit Gott „eine ganze Nacht“ und erinnert uns daran, wie wir oft mit dem Leben, ja mit Gott ringen. Er wird verletzt und hinkt von diesem Tag an für sein ganzes Leben – doch genau da heraus wird er zum „Israel“, zum „Vater der Menge“, auf den sich Juden, Christen und Muslim glaubend berufen. „Hier sind wir beim Kern der Österlichen Bußzeit“, wie Pfarrer Gerald in der Predigt ausführte: „Wenn wir ehrlich sind, ringen wir immer wieder mit Gott und dem Leben. Es gibt im Leben Brüche und Verwundungen – die nimmt uns Gott nicht weg. Aber zu Ostern feiern wir, dass er aus den Bruchstücken unseres Lebens ein neues Bild der Auferstehung kreiert. Wer die Scherben seines Lebens ehrlich ansieht und zu Gott bringt – dem ist Auferstehung zugesagt!“

Daraufhin wurden Palmzweige des letzten Jahres verbrannt, die Asche gesegnet und mit dem „Aschenkreuz“ den Mitfeiernden aufgelegt. Und: Jede/r bekam eine Glas-Scherbe, eben ein „Bruchstück“ samt Deutekärtchen: „Nehmt die Scherbe mit – ganz alltäglich im Hosensack, der Handtasche oder am Nachtkästchen“, wie Pfarrer Gerald einlud. „Und lasst Euch immer wieder erinnern, dass Gott uns einlädt, die Scherben unseres Lebens ehrlich anzuschauen und bei ihm abzuladen. So auch die Einladung: Diese Scherbe dann am Karfreitag beim Gottesdienst zum Kreuz zu legen.“

Jeden Sonntag gibt es erneut eine (jeweils anders farbige) Scherbe, die (am Karfreitag bzw. für die Kinder am Palmsonntag zum Kreuz gelegt) zu Ostern zu einem neuen Bild der Auferstehung und des Lebens erstrahlen werden…

Fotos: Ute Schellner

Kinderfasching So, 21. 1. 2024

Schon während des Pfarrcafés nach der 9 Uhr-Messe wurde der Pfarrsaal für unseren Kinderfasching am So, 21. 1. 2024 gemeinsam geschmückt und vieles für das Fest schon vorbereitet. Um 15 Uhr begann sich der Pfarrsaal zu füllen. Kurz darauf waren über 70 Kinder in ihren bunten und vielfältigen Kostümen gekommen und wir starteten hinein in einen Nachmittag mit viel Musik, Tanz und ganz viel Spaß – zusätzlich noch Eltern und Angehörige. Désirée führte beschwingt durch unser Programm und die Kinder machten bei den verschiedenen Spielen mit viel Freude mit. Highlight war wie jedes Jahr die „Reise nach Jerusalem“, wo unser Pfarrsaal heuer mit den überaus vielen Kindern an seine Raum-Grenzen gekommen ist. Das Kräftemessen beim Seilziehen durfte natürlich auch nicht fehlen, wo auch hier aufgrund der Menge, die Türen geöffnet werden mussten und bis auf den St.-Elisabeth-Platz hinaus gezogen und gejubelt wurde.

Ein bunter, lustiger und mit vielen lieben Begegnungen gefüllter Nachmittag bei uns in St. Elisabeth – der Termin für den Kinderfasching im nächsten Jahr wird gleich fixiert. Vielen Dank an alle die beim Gelingen dieses Festes mitgeholfen haben!!!

Bericht: Regina Tischberger
Fotos: Stefan Schneider, Regina Tischberger

Weihnachtsoratorium am 10.12.2023

J.S. Bachs’s Weihnachtoratorium am 10.12.2023 in St. Elisabeth

„Lasset das Zagen, verbannet die Klage!“ so haben wir musikalisch schwungvoll im Chor St. Elisabeth – instrumental kräftig begleitet auf historischen Instrumenten vom Orchester St. Elisabeth – den ersten Teil des Weihnachtsoratoriums eingeleitet. In den derzeit bewegten und herausfordernden Zeiten – weltweit und auch hier bei uns – ist diese zeitlose Botschaft eine Ermutigung, die Hoffnung auf Frieden und Wohlfahrt für alle Menschen auf dieser Erde nicht zu verlieren.

Die außergewöhnlichen historischen Instrumente unseres Orchesters – z.B. die Oboe da caccia („Jagdoboe“), die Oboe d’amore („Liebesoboe“), die alten Trompeten und hölzernen Traversflöten – bildeten zusammen mit den Streichern (auf ihren, mit Darmsaiten bespannten Instrumenten) einen, für das herausragende Werk Bach’s typischen und wunderbaren Klangkörper in unserer akustisch weitläufigen Elisabethkirche.

Für mich als Chorsänger im Bass, als enthusiastisch ehrenamtlich singender Laie, ist es immer wieder ein besonderes Erlebnis, mit professionellen Musiker:innen und stimmlich glänzenden Solist:innen in unserer schönen Kirche zu musizieren.

„Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!“ Dieses aufbauende Thema durchzieht die ganze, vielfältige musikalische Reise durch die drei Weihnachtstage. Die Geschichte findet den Abschluss im dritten Teil / am dritten Weihnachtstag, wenn wir singend beten „Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen!“ und damit die unendliche Größe Gottes wahrnehmen, der Menschengestalt angenommen hat, um uns zu einem echten und erfüllten Leben zu ermutigen.

Es war für Ausführende und Zuhörende ein aktueller, hoffnungsgebender musikalischer Meilenstein auf dem Weg zum Geburtsfest Jesu!

(Text: Franz Josef Maringer, Fotos: Ute Schellner)

Weitere Fotos: https://1drv.ms/f/s!AhvLdfqdpqwkgZIf4T-WE74KnpPMSQ?e=TJdeaD

Advent-Familien-Nachmittag am 8.12.2023

Adventliches Singen und Musizieren, Kekse-Backen, fröhliche Fest-Einstimmung

Mit Geigen, Kontrabass und Flöten kamen die Kinder und Erwachsene zum musikalischen Advent-Nachmittag in den Pfarrsaal St. Elisabeth.

Viele bekannte Advent- und Weihnachtslieder von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, „Alle Jahre wieder“, „Jingle Bells“, bis „Lasst uns froh und munter sein“ wurden begeistert von den Kindern gesungen und vor allem instrumental begleitet. Zwischendurch wurden in der Küche fleißig Kekse ausgestochen, gebacken und verziert – und natürlich dann auch gegessen. Der Pfarrsaal duftete herrlich nach Advent!

Die Vorfreude auf Weihnachten ist wieder ein Stück größer geworden!

Vielen Dank an Daniela, Stefan und Lina für die tolle Vorbereitung!

Bericht und Fotos: Regina Tischberger

Ausstellung „Punkt“ – Eröffnung am Sa, 2. 12. 2023

Ausstellung „Punkt“

von Lina Vargas De La Hoz im Pfarrsaal St. Elisabeth:

Eröffnung am Sa, 2. 12. 2023

„Jeder Punkt ist wichtig und trägt zur Gesamtkomposition bei“ erzählt Lina Vargas De La Hoz bei der Eröffnung der Ausstellung „Punkt“ im Pfarrsaal St. Elisabeth am Sa, 2. 12. 2023. Und sie deutet – da selbst in der Pfarrgemeinde zu Hause – dies auch auf das hiesige Leben: „Es verdeutlicht die wertvolle Rolle, die jeder Einzelne für die Gemeinschaft spielt – alle in Gott vereint.“ Der Pfarrsaal ist ein Knotenpunkt von Gemeinschaft, Pfarrleben und Freude – „Die Kunstwerke ersuchen dabei, zu Liebe, Hoffnung und Frieden zu inspirieren.“

Seit wenigen Wochen ist der Pfarrsaal neu ausgemalt – eine Spende von Bettina Sacher-Wächter von der Firma Pinsel & Co   – Lina war bereit, als „Starthilfe“ mit einer temporäre Verkaufsausstellung die neue Zeit mit einzubegleiten. Diese wurde am ersten Adventwochenende nach der Familienmesse mit Adventkranzsegnung von Pfarrer Gerald im Rahmen des Adventmarktes festlich eröffnet.

„Das zentrale Werk, ein Farbkreis in Mischtechnik, verdeutlicht das Konzept der Spannung und erinnert daran, dass Vielfalt positive Kräfte für Wachstum und Ausgleich schafft“, erzählt Lina. So wurden auch weitere Bilder im Siebdruckverfahren aufgehängt und bilden ihrerseits wiederum einen Farbkreis im Raum. Alle Bilder bestehen aus unzähligen kleinen Punkten, die von der Künstlerin sorgfältig in tiefer Achtsamkeit gezeichnet wurden. „Daraus entstehen drei Kreise, bei denen die Punkte in drei Variationen verteilt sind: einmal kreisförmig, einmal spiralförmig und einmal unregelmäßig.“ In Siebdruckverfahren wurden diese Kreise übereinander gesetzt. „Viel Freude beim Erkunden!“ – wie Lina abschließend zuruft!

Weitere Infos: www.vargasdelahoz.com; eMail lina@vargasdelahoz.com

               bzw. HIER!

Fotos: Ute Schellner

Adventkranzsegnung 2023

„Ein Stück Freude und Licht in die Welt bringen…“ – so die grundlegende Botschaft der heurigen Adventkranzsegnung, die letztlich auch auf den vorbereiten sollte, der als „Licht der Welt“ zur Welt kam! Am Sa, 2. 12. 2023 wurde der Advent mit einer abendlichen Feier eröffnet, im Zuge derer auch die Adventkränze feierlich gesegnet wurden.

Die Kinder durften über Anknüpfungspunkte und Ideen nachdenken, wo sie ganz konkret in ihrer kleinen Welt Licht und Freude in diese bringen können. Dies durften sie dann mit einem neu entzündeten Licht auf dem Altar unterstreichen – dann wurde hingehorcht auf den Biblischen Ruf des „Bereit Seins“ und Eucharistie gefeiert.

Anschließend ging’s zum Adventmarkt in den Pfarrsaal, wo auch die Ausstellung „Punkt“ von Lina Vargas De La Hoz eröffnet wurde…

Fotos: Ute Schellner

Fairteiler: Wiedner Rosa für Christiane Macal

Christiane aus dem Gemeinde-Leitungs-Team St. Elisabeth

für die Projektleitung des „Fairteilers“ durch den Bezirk geehrt – 5. 12. 2023

Viele Jahre war der „Fairteiler“ im Hof der Pfarrgemeinde St. Elisabeth aktiv – Ende 2022 musste er aus mehreren Gründen vorübergehend geschlossen werden.

Im Gemeindeausschuss St. Elisabeth ergriff Christiane Macal beim Weiterüberlegen der Möglichkeiten die Initiative, mit einem von ihr neu zusammengestellten Team das Projekt neu zu beleben; am 10. 6. 2023 konnte er neu eröffnet werden – Bericht HIER. Für ihr unermüdliches Engagement wurde sie am Di, 5. 12. 2023 im Amtshaus Wieden in einem Festakt mit der „Wiedner Rosa“ durch Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl geehrt.

„Ich wollte das einfach möglich machen“, erzählt Christiane im Rahmen der Auszeichnungs-Verleihung. Und bedankte sich für alle Unterstützung aus der Pfarrgemeinde, wie auch durch die Bezirksvorsteherin. Heute läuft der Fairteiler ganz selbstverständlich – Tonnen von Lebensmittel wurden dadurch mittlerweile statt weggeworfen sinnvoll weiterverwendet, Nachhaltigkeit pur. „Schön, dass dieses pfarrlich getragene Projekt derart deutliche Anerkennung durch gesellschaftliche Öffentlichkeit und Bezirk bekommt.“

Das Preisgeld von € 1.000,- spendet Christiane dem Wirken der Pfarrgemeinde St. Elisabeth, die das Fairteilerprojekt trägt: „Als Kind habe ich immer davon geträumt, da vorne ins Körberl tausend Schilling werfen zu können“, erzählt die Preisträgerin schmunzelnd im Rahmen ihrer Dankesworte: „Jetzt bin ich groß und kann heute tausend Euro spenden!“

Die „Wiedner Rosa“ wird durch die Bezirksvertretung Wieden auf Entscheidung einer Jury hin an Frauen auf der Wieden vergeben, die sich für ihre Nachbarschaft einsetzen, soziale Projekte organisieren oder sich im kulturellen Bereich engagieren. Benannt ist der Preis nach Rosa Mayreder (1858-1938). Die Schriftstellerin, Kulturphilosophin und Malerin lebte auf der Wieden und ist eine der bedeutsamsten Vertreterinnen der ersten österreichischen Frauenbewegung.

Fotos: Christiane Macal im Rahmen ihrer Ehrung durch Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl, mit den anderen Gemeinde-Leitungs-Team-Mitgliedern der Pfarrgemeine St. Elisabeth (GA-Leiterin Regina Tischberger, Pfarrer Gerald und Sonja Tischberger), sowie im Kreise ihrer Familie und gemeinsam mit den beiden anderen Preisträgerinnen Cristina Florit (für nachhaltige Sorge um eine obdachlose Frau) und Michaela Ehrenstein, die Leiterin der Freien Bühne Wieden