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Ostersonntag in St. Elisabeth

Osternacht – Feiern in den Tag hinein (4:30 Uhr Beginn)

Eigentlich schon für 2020 geplant, pandemiebedingt dann erst ein Jahr später umgesetzt: Heuer haben wir die Osternacht erstmals am sehr frühen Ostermorgen (um 04:30) gefeiert.

Das Osterfeuer brannte am Kirchenplatz und viele „Frühaufsteher“ konnten wir herzlich begrüßen. Nach einer wirklich sehr stimmungsvollen Feier waren wir „punktgenau“ zum Sonnenaufgang auf dem Kirchenplatz, wo trotz dichter Wolken das erste Leuchten der aufgehenden Sonne zu sehen war.

Nächstes Jahr wieder zur selben Zeit; dann hoffentlich mit ausgedehntem Osterfrühstück nachher, damit das frühe Aufstehen noch leichter fällt.

(Bericht: Sonja Tischberger, Fotos: Ute Schellner)

Kinderkirche am Ostersonntag

Endlich konnten wir wieder zum Halleluja in die Hände klatschen! Coronabedingt kam das Halleluja zwar aus dem Handy, trotzdem war die Freude darüber es wieder zu hören riesengroß!

Die Ostergeschichte wurde diesmal mit bunten Tüchern erzählt, das leere Grab mit Blumen geschmückt. Gottes Liebe ist so wunderbar – das haben wir noch am Kirchenplatz aus dem Handy gehört und mit unseren Bewegungen lebendig gemacht.

(Bericht & Foto: Regina Tischberger)

Christus ist auferstanden – Halleluja!!!

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Karfreitag in St. Elisabeth

Wenn einmal ein Priester ausfällt, so wie bei unserer Karfreitags-Liturgiefeier – kein Problem in St. Elisabeth. Wobei es natürlich schöner gewesen wäre, mit allen zu feiern (Kaplan Albert – gestern noch negativ getestet – war in Kontakt mit einem Corona-Verdachtsfall; und ein neues Testergebnis war noch offen, sodass er aus Sicherheitsgründen zu Hause blieb). Ein paar Mails hin und her und mit der guten Vorbereitung vom Liturgieteam waren wir bereit für die Feier.

Mit unserem Diakon Georg, der den Gottesdienst leitete, und allen engagierten Mithelfer*innen wurde diese Feier zu einem berührenden sich Einlassen ins Leid(en) und den Tod, ins Schweigen und Aushalten, in unsere Lebenswüsten mit der Gewissheit, dass Jesus in meiner Wüste mit mir ist. Dies hat Sr. Gudrun in ihrer Predigt mit uns geteilt.

Das große Kreuz wurde bei der Kreuzverehrung in eine mit Tüchern gestaltete Wüste gelegt. Alle Mitfeiernden waren eingeladen nach vor zu kommen und Blumen zum Kreuz und in die Wüste zu werfen, zu legen – ein Aufblühen, eine Hoffnung.

Mit der Grablegung endete diese für uns etwas andere, doch sehr stimmungsvolle Feier.

Text: Regina Tischberger, Fotos: Ute Schellner

Gründonnerstag in St. Elisabeth

Die heurige Gründonnerstags-Feier stand, wie auch schon die Fastenzeit, unter dem Thema „Quellen entdecken“. Aber nicht nur um unsere Lebensquellen ging es, sondern auch um die Frage: „Was waren Kraftquellen für Jesus am Abend vor seinem Tod. Was hat ihn dazu bewegt den Jüngern die Füße zu waschen?“

Im Johannesevangelium heißt es: „Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren, liebte er sie bis zur Vollendung.“ Diese Liebe drängt dazu sich auszubreiten, zu verströmen und Grenzen zu überwinden.

Auch wir durften in der Handwaschung trotz Abstand und Corona-Maßnahmen diese wohltuende Nähe und Liebe Gottes durch den Dienst aneinander erfahren.

Text: Sonja Tischberger, Fotos: Ute Schellner

Palmsonntag 2021 in St. Elisabeth

Über 90 gezählte Personen nahmen an der Segnung der Palmkatzerl beim AKZENT teil. Das Wetter war prächtig und die Freude über diesen schönen Einstieg in die Karwoche stand den Menschen ins Gesicht geschrieben.  Die Augen strahlten über den Masken, alle hielten den Abstand als selbstverständlich ein, es war eine fühlbar erwartungsvolle Stimmung. Ich hoffe, dass das auch im Stream zu erahnen war.

(Text: Elisabeth Cargnelli, Fotos: Elisabeth Cargnelli & Ute Schellner)

Hinführung zur Feier der Kar- & Osterzeit 2021 (Kaplan Albert)

„Quellen entdecken“: dieses Thema begleitet uns in St. Elisabeth schon die ganze Fastenzeit seit Aschermittwoch.  Corona-Pandemie: Sie fordert nun schon seit mehr als einem Jahr die Menschheit insgesamt heraus.  Beide, das Fastenzeitthema wie die Pandemie, werden nun auch den anstehenden Liturgien der Kar- und Ostertage ihr besonderes Gepräge geben: Ersteres, weil auch die Inhalte und Texte Anknüpfungspunkte für diese Fragen bieten, denen wir seit Aschermittwoch nachgehen: Wo sind die Quellen in meinem Leben?  Und wo sind jene Wüsten, ist jenes Tote, das durch Sein Wasser neu belebt werden soll?  Und Corona bietet schon durch die Notwendigkeit, die liturgischen Vollzüge sicher zu gestalten und die Feiern insgesamt eher kürzer zu halten, die Chance, Wesentliches deutlicher heraus zu stellen, mit mancher liebgewordenen Tradition zu brechen und dafür anderes neu aufzugreifen.

Der PALMSONNTAG stellt uns in einem einzigen Gottesdienst die ganze Spannweite des menschlichen Lebens Jesu vor Augen: vom Triumph des Einzugs in Jerusalem bis hin zur qualvollen Hinrichtung am Kreuz.

Wenn bereits heute, etliche Tage vor dem Karfreitag, der Passionsbericht aus dem Markusevangelium gelesen und meditiert wird, macht dies auch deutlich, dass wir nicht in die damalige Zeit zurückspringen, sondern vielmehr erinnernd und verstehend nachvollziehen, was vor fast zweitausend Jahren geschehen ist und bleibend Quelle unseres Glaubens ist.  So ist der Gottesdienst des Palmsonntags nicht nur Auftakt, sondern zugleich auch Zusammenfassung der folgenden Karwoche.

Nachdem die ersten Tage der Hohen Woche nach St.-Elisabether Tradition ohne Eucharistiefeier, dafür aber mit so genannten TRAUERMETTEN, einem verkürzten Morgenlob, begangen wurden, beginnen mit dem Abend des GRÜNDONNERSTAGS die drei österlichen Tage.  Wo weder Chor- noch Gemeindegesang möglich ist, greifen wir zum Gloria bewusst auf die musikalische Tradition der Kirche, den gregorianischen Choral, zurück; wo wohltuende Berührung unterbleiben muss, setzen wir uns in der berührungslosen Handwaschung ganz der Erfahrung des großzügig fließenden Wassers aus, um so in das Geschenk des Dienstes, den Jesus beim letzten Abendmahl an seinen Jüngern geleistet hat, einzutauchen.

Viel gewohnter, geradezu all-täglich ist freilich das zweite Geschenk geworden, das Jesus der Kirche an jenem Abend hinterlassen hat: das Sakrament der Eucharistie, das wir wie in jeder Messe, so auch heute feiern.  Danach freilich wird der Altar nicht mehr benötigt: Nach altem Brauch wird der Altar entblößt, die Wüste der Verzweiflung Jesu wird spürbar – eine kurze Ölbergandacht mit offenem Ende beschließt unseren Abend.

Dem offenen Ende des Gründonnerstags entspricht der offene Beginn des

KARFREITAGS: eine Zeit des persönlichen stillen Gebets, der Vorbereitung auf das Gedächtnis des Leidens des Herrn, der Meditation und der Besinnung auf die eigene Existenz.  Dem Wortgottesdienst mit der (leicht gekürzten) Passionserzählung nach Johannes folgen die (heuer unbedingt berührungsfreie) Verehrung des Kreuzes sowie die Großen Fürbitten in den Nöten von Kirche und Welt in unserer Zeit.

Wiederum endet die Liturgie offen: mit der Einladung beim Hl. Grab zu verweilen.  – Die Möglichkeit zum Kommunionempfang am Karfreitag besteht beim Marienaltar.

Einen vollen Tag der Sabbatruhe mussten die Anhänger Jesu als gläubige Juden einhalten, ehe die Frauen frühmorgens zum Grab eilen konnten; und auch wir halten heuer den KARSAMSTAG gänzlich liturgiefrei; nur das Stundengebet wird auch heute verrichtet.

Im Dunkel der Nacht ist Christus auferstanden; im Dunkel der Nacht beginnen auch wir heuer versuchsweise die Feier der OSTERNACHT: Dem Osterfeuer übergeben wir so manches, das sich im Laufe des Jahres angesammelt hat und vom Neuanfang verzehrt werden soll; die neu entzündete Osterkerze erhellt den Kirchenraum, und das große Osterlob erklingt.  Drei alttestamentliche Lesungen (Ex 14, Jes 55, Ez 36) stimmen uns ein auf das Unerhörte des Osterevangeliums: Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden.  – In der Taufe sind wir in den Tod Christi eingetaucht, um mit ihm aufzuerstehen: daran erinnert uns die Tauffeier.  Bin ich bereit, die Versprechen, die bei meiner eigenen Taufe abgegeben wurden – ein Nein zum Bösen, ein Ja zum Glauben an Gott – zu erneuern?  Immerhin ist dieser Glaube auch die Grundlage der Feier der Eucharistie, mit der wir im kirchlichen Alltag

anlangen: Ostern ist – doch nicht nur heute, nicht nur bis Pfingsten, sondern ein Leben lang.

Ostermarkt und Fastensuppe in St. Elisabeth

Fastensuppe und Ostermarkt in Coronazeiten

Auch unter Coronabedingungen ist mehr möglich, als gemeinhin angenommen: Am Sa, 20. + So, 21. 3. 2021 fand jew. vormittags in St. Elisabeth vor Pfarrhaus bzw. Kirche die Vergabe von Fastensuppe statt. Der Ostermarkt wurde wetterbedingt kurzfristig in den Pfarrsaal verlegt, wo mit großen Abständen und Eintrittskontrolle coronagemäß verkauft werden konnte. Vielfältige Osterwaren wurden gegen Spende angeboten – und fand guten Absatz.

Wenn auch diesmal ein wesentlicher Faktor der Fastensuppe, das gemeinsame Essen wegfallen musste, wurde doch der 2. Grundidee entsprochen: Vergabe von Suppe gegen Spende, die für Frauenprojekte im Süden verwendet werden.

Die Initiatorin Nina Sevelda-Platzl erzählt: Guatemala ist eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. 54% der Bevölkerung leben in Armut, 13% in extremer Armut. Und das schlimmste ist: Die Armutsquote steigt, anstatt zu fallen. Von 2006 (51%) auf 59% im Jahr 2016. Die Hälfte der Kinder sind chronisch unterernährt. In einem Land, in dem der Machismo noch an der Tagesordnung ist, haben Frauen die Hauptlast der häuslichen Arbeit zu tragen und sind zudem Gewalt und Willkür ausgesetzt.

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs unterstützt mit dem Familienfasttag 2021 Projekte vor Ort, die diesen Missständen entgegensteuern und:

Frauen bei der Herstellung von nahrhaften, gesunden Nahrungsmitteln unterstützen.
Frauen in ihrem Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit unterstützen.
Bildungsoffensive für Frauen und Mädchen organisieren.
Bildung in Frauen- und Menschenrechten forcieren.
gegen Gewalt an Frauen kämpfen.

Mehr Infos finden sich HIER.

Es gab rote Linsensuppe, schwarzer Bohnensuppe aus Guatemala, Kartoffel-Lauch-Suppe, Tomatencremesuppe und natürlich Hansis Altwiener Gemüsesuppe…

Fotos: Ute Schellner

(Plakat zum Ostermarkt  HIER)

Firmtag in St. Elisabeth – coronagerecht!

Firmtag trotz Corona-Maßnahmen? Ja, sicher!

Seit November läuft die Firmvorbereitung in St. Elisabeth digital über Zoom.

Am Samstag 27. 2. 2021 trafen sich Firmteam und die Firmkandidat/innen der Pfarrgemeinde St. Elisabeth zum 1. Mal auch“analog“.

Nach einem Starttreffen via Zoom in der Früh konnten die Firmkanditat/innen aus einer Menge an Aktionen auswählen, womit sie während des Firmtages ihren Glauben einzeln vertiefen wollten.

Eine Aufgabe war, Pflanzen aus der Umgebung zu fotografieren und dazu Reflexionsfragen zu beantworten um so einen intensiveren Blick auf Gottes Schöpfung zu werfen. Oder die Suche nach Spuren des Glaubens in der Umgebung – auch durch Fotos festgehalten.

Eine andere Aktion war, eine Bibelstelle abzuschreiben oder einen Brief an Gott zu schreiben.

Auch ein Zoom-Interview mit jemandem aus der Pfarre oder ein persönliches Einzelgespräch in der Kirche konnten gewählt werden.

Alle „Ergebnisse“ wurden bei der ersten gemeinsamen analogen Wort-Gottes-Feier in St. Elisabeth zusammengebracht. Da konnten wir uns zum ersten Mal auch persönlich begegnen.

Wir hoffen auf eine Fortsetzung dieses schönen Tages und eine Firmung Ende Mai!

Text und Fotos: Regina Robanser

Kinder-Rorate in St. Elisabeth

Am 2. Schultag nach dem Lockdown: Kinder-Rorate in St. Elisabeth am Do, 10. 12. 2020. Etwa 15 Kinder und 10 Erwachsene waren mit dabei, als – diesmal covidbedingt vorne im Altarraum – dem Warten und Erwarten feiernd nachgegangen wurde.

„Auch mit Masken und ohne Lieder, es war einfach viel adventliche Stimmung spürbar!“, erzählt Regina Tischberger, die für die Vorbereitung verantwortlich war. Noch vor Sonnenaufgang ging es um Licht & Leben – und einen Gott, der uns darin entgegen kommt.

Covid-bedingt musste das Frühstück heuer ausfallen – aber alle bekamen beim Ausgangs noch ein Frühstückskipferl überreicht: So gehen wir deutlich anders gestimmt in diesen Adventtag…!

Fotos: Regina Tischberger

Ein etwas anderer Advent im Jungscharjahr

Im heurigen Jahr haben wir uns Leiter aus der Jungschar St. Elisabeth etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Um den Corona-Advent den Jungscharkindern etwas zu versüßen, haben wir jeder Familie einen persönlichen Adventkalender nach Hause gebracht: Mit kleinen Bastelaufgaben, Rezepten, kleinen Leckereien und Geschichten, wollen wir unseren Jungscharkindern den Weg durch die Adventzeit dieses Jahr täglich zauberhaft gestalten.

Die Abwechslung zum Schulstress ist besonders in der heurigen Weihnachtszeit wichtig.

Bericht und Foto: Sarah-Bernadette Straßer