Mit dem Start in das neue Kirchenjahr begann eine kostbare Zeit der Erwartung. Auch in St. Elisabeth lebte der vertraute und beliebte Brauch der Rorate-Messen wieder auf. Heuer hatten wir einen neuen Termin, jeden Dienstag und Freitag, mit Beginn um 0600 Uhr. Obwohl sich doch einige gegen den frühen Anfang gesträubt hatten, waren diese Messen bei Kerzenlicht vor Sonnenaufgang sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Spannend und aus dem Leben gegriffen waren die Kurzpredigten durch je ein Pfarrgemeinde-Mitglied, die Kollekte kam der Aktion Sei so frei (vormals „Bruder in Not“) – Projekte der Entwicklungspolitik im Süden zugute.
Nach diesem besinnlichen Feiern des „Erwartens“ gab es anschließend im Pfarrhaus ein gemütliches Frühstück. 20 bis 27 morgendlich Mitfeiernde haben dieses Angebot angenommen, durchschnittlich haben sich 12 Personen beim gemeinsamen Frühstück im Pfarrhaus gelabt, bevor es dann pünktlich in den Alltag ging. So bekam der Adventtag eine ganz andere Grundmelodie!
– Advent, als die Zeit wacher Erwartung leben…. –
Elisabeth Cargenelli





























nach Frauenkirchen im Burgenland
Franziskanerpater Thomas erzählte mit launigen Worten die Entstehung des Wallfahrtsortes. Der große Marienverehrer Fürst Paul Esterhazy ließ in den 50er- und 60er-Jahren des 17. Jahrhunderts die mittelalterliche Kirche neu errichten. 1661 wurde in einer feierlichen Prozession eine Gnadenstatue aus Forchtenstein nach Frauenkirchen getragen und etwa zur gleichen Zeit unmittelbar neben der Kirche ein Franziskanerkloster errichtet. Nach der zweiten Türkenbelagerung erfolgte im Jahr 1685 die Grundsteinlegung für die Basilika, bis 1702 die Kirche in ihrer heutigen Form eingeweiht werden konnte.
Im „Alten Brauhaus“, dem ehemaligen „Virts- & Brayhaus“, gegenüber der Basilika, stärkten wir uns bei einer gemütlichen Jause und setzten anschließend unsere Fahrt mit einem Zwischenstopp bei der Mariensäule (Immaculata-Säule) in Jois fort.