Archiv der Kategorie: Galerie

Schöpfungssonntag und Erntedank in der KinderKirche – So, 17. 9. 2023

Zu Beginn haben wir gesungen, dass jede und jeder von uns ein VOLLTREFFER Gottes ist und Gott uns so wunderbar in die Welt gesetzt hat. Er hat uns lieb, so wie wir sind. Wir gehören zur ganzen Schöpfung dazu.

Du hast uns deine Welt geschenkt: Herr, wir danken dir.

Dieses Lied von Gottes wunderbarer Schöpfung haben wir heute in der KinderKirche in ein Bodenbild umgewandelt. Die Kinder legten für jeden Tag Gottes Geschenk drauf und so wurde der Himmel und die Erde zusehend bunter und lebendiger. Wir bedankten uns für jeden Tag mit „Guter Gott, das hast du gut gemacht.“

Unser DANKE wurde auch in den Obst- und Gemüsekörbchen der Kinder zum Ausdruck gebracht. Kaplan Albert segnete am Ende des Gottesdienstes die mitgebrachte Ernte.

Bericht: Regina Tischberger

Fotos: Ute Schellner

Familien-Wallfahrt nach Maria Grün: Sa, 9. 9. 2023

Bei unserer ersten „Familien-Wallfahrt“ der Pfarrgemeinde St. Elisabeth trafen wir uns bei herrlichem Wetter im Grünen Prater beim Planetarium und gingen durch die Hauptallee zur Wallfahrtskirche Maria Grün.

In der Schöpfungszeit haben wir unsere Sinne geschärft und bei einem Spielplatz-Halt mit unseren eigenen Händen ein Fernrohr gemacht und geschaut, was wir da alles in der Natur entdecken und sagten Gott dafür Danke. Beim nächsten Halt waren wir eingeladen, unsere Augen zu schließen und die Geräusche um uns zu hören. Vieles konnten die Kinder da erkennen. Bei jeder Statio sangen wir mit Gitarrenbegleitung Lieder mit Bewegungen und konnten auch im Singen Gott für seine wunderbare Schöpfung Danke sagen.

Bei der Wallfahrtskirche Maria Grün erlebten wir bei einer von Pfarrer Gerald gestalteten kleinen Segensfeier sehr intensiv die wunderschöne Gemeinschaft aller Teilnehmer:innen. Bei einem anschließenden Picknick auf der Spielplatz-Wiese beim Lusthaus, wo wir gemütlich eine wirklich schöne Wallfahrt bei einem sehr liebevollen Miteinander ausklingen ließen, hatten wir noch beim Ausruhen, Plaudern und Essen viel Spaß.

Alle waren berührt und dankbar für diese wunderbare gemeinsame Zeit.

Bericht und Fotos: Regina Tischberger

… und nochmals Gratulation an unsere Regina, die ihren Geburtstag mit uns verbrachte!

Tag der Pfarrgemeinde St. Elisabeth – Sa, 2. 9. 2023

Großarbeitstag in der St.-Elisabeth-Kirche

Heuer waren über 30 Engagierte mit dabei, als in St. Elisabeth der „Tag der Pfarrgemeinde“ ab 9 Uhr ausgerufen wurde. Es wurde kräftig gewerkt, um unsere Kirche wieder neu erstrahlen zu lassen – und mittags mit einem köstlichen Mittagessen abgeschlossen.

Neben all dem, was materiell geschehen ist – das schönste waren Stimmung und Miteinander: Ein kräftiger Gewinn für die Gemeinschaft unserer Pfarrgemeinde St. Elisabeth – und: unsere Kirche glänzt wieder neu!

Danke an alle Mitwirkenden – und speziell an Lisbeth Dichtinger für die Organisation!

Fotos: Ute Schellner

Longfield-Gospel-Chor am 23.4.2023

Longfield-Gospel-Chor in St. Elisabeth

mit Aufnahme von Erstkommunionskind Emily in die Gemeinschaft unserer Kirche

Corona mit seinen Auflagen und Einschränkungen hat viele Chöre verzweifeln lassen. Der Longfield-Gospel-Chor (http://www.longfield.at) hat bei uns angeklopft – und viele Monate hindurch in der großen St.-Elisabeth-Kirche seine Proben abgehalten: Am So, 23. 4. 2023 bedankte er sich mit der musikalischen Gestaltung der 9-Uhr-Messe.

Die Kirche war dicht besetzt – besonders vorne, wo die etwa 120 Sänger/innen in bunte Gospel-Roben gewandet Aufstellung nahmen und eine von Chorleiter Dr. Georg Weilguny selbst geschriebenen Messe zum Klingen brachten – mitreißende Klänge brachten die Mitfeiernden zum Mitbewegen und Mitsingen.

Im Zuge der Messe nahm Pfarrer Gerald das Erstkommunionskind Emily in die Gemeinschaft unserer Kirche auf – beim eigentlichen Termin der Tauferneuerung am Vorsonntag war sie erkrankt.

Bewegt und lebendig ging die Messe weiter und fand bei herrlichem Wetter beim Pfarrcafé am St.-Elisabeth-Platz ihre fröhliche Fortsetzung.

Fotos: Ute Schellner

Krankensalbung in St. Elisabeth – Sa, 15. 4. 2023

Am Ostersamstag – 15. 4. 2023, dem Vortag zum „Weißen Sonntag“ – stand in St. Elisabeth wieder die „Krankenmesse“ am Programm.

„Jesus berühren zu können, ihn richtig handgreiflich erleben zu dürfen“ – ein Bedürfnis des Apostels Thomas im Sonntagsevangelium – und eine erlebbare Wirklichkeit im Zuge der Krankensalbung: Einzeln wurden die Menschen nach der Predigt von Pfarrer Gerald und Kaplan Albert willkommen geheißen, gesalbt und gesegnet – um danach in der Eucharistie die Nähe Gottes auch nochmals anders zu erleben.

Nach der Messe ging es im Pfarrsaal weiter: Die Freude der Auferstehung in Sakrament, Gottesdienst und Agape geteilt…

Fotos: Ute Schellner

Tauferneuerung der Erstkommunionskinder, samt Taufe von Golda und Philippa – So, 16. 4. 2023 in St. Elisabeth

Heute war es besonders bunt in der Kirche. Unsere Kinder, die sich seit Herbst auf das Fest der Erstkommunion vorbereiten, durften heute Ihr Taufversprechen erneuern bzw. ganz bewusst, selbst – also auch selbstbewusst – ihr JA dazu aussprechen, ein Kind Gottes zu sein.

Mitten in unserer großen Gemeinschaft durften wir davor die Taufe von Golda und Philippa feiern und die beiden unter großen Applaus offiziell in unsere Gemeinschaft willkommen heißen. Dazu haben wir bei einem unserer Vorbereitungstermine wunderschöne bunte T-Shirts gestempelt und als unser Festgewand heute getragen.

Damit wir das Evangelium auch wirklich gut verstehen können, hat das Erstkommunionsteam mit Pfarrer Gerald, Bernhard und Emanuel das Evangelium schauspielerisch dargestellt. Auch für uns Erwachsene war das eine besondere Erfahrung.

Mit bunten Blumen haben wir dann den Altar geschmückt. Unser Musikteam – heute verstärkt durch den Chor von „ehemaligen“ Erstkommunionskindern – hat uns musikalisch kräftig unterstützt und wir konnten viele unserer gelernten Lieder mit Bewegungen singen und unserer Freude Ausdruck verleihen.

Unsere liebe Ute hat wieder mit viel Geschick alles im Bild festgehalten. Viele berührende Momente haben unseren Gottesdienst begleitet und wieder ein Stück näher dem Fest der Erstkommunion gebracht.

 

Bericht: Christiane Macal

Fotos: Ute Schellner

Osternacht – So, 9. 4. 2023, 4 Uhr

„Christus ist auferstanden!“ – Bereits vor der Kirche wurden wir von den flackernden Flammen des Osterfeuers empfangen; Altes (z.B. die Reste der vorjährigen Heiligen Öle) wurde verbrannt, um Neues (das Osterlicht) erstrahlen lassen zu können.

Nachdem die Osterkerze („Dank“ des Windes und des leichten Regens unter einigen Mühen) angezündet worden war, zogen wir alle hinter ihr in die dunkle Kirche ein. Unter dem dreimaligen Ruf „Christus das Licht“ erhellte die einzelne Flamme das große Kirchenschiff und fand in „unserer“ umfunktionierten „Lebens-Leiter“ einen neuen und mit grünen Efeuranken geschmückten Platz hoch über unseren Köpfen. Erst nach dem wunderschön vorgetragenem Exsultet (durch Kantorin Kathi) wurde das Licht an uns alle verteilt und vielfältige Kerzenflammen erhellten den Raum.

Während der Lesungen und Gesänge des Wortgottesdienstes schien das Licht immer mehr an Kraft zu gewinnen – bis durch das „Brausen“ der Orgel zum Gloria und das Erstrahlen der vielen elektrischen Lichter auch das letzte Dunkel aus der Kirche weichen musste. Das österliche Halleluja, die Frohe Botschaft und die Predigt (gehalten von Kaplan Albert) schlossen diesen Teil der Feier ab und führten zur Tauffeier: Wir gingen alle mit den brennenden Kerzen in unseren Händen vor den Altar und die Osterkerze und bekräftigten nach der Segnung des Weihwassers im Kreis der Gemeinde unser Taufversprechen.

In der folgenden Eucharistiefeier, die während der Gabenbereitung und der Kommunion (wieder in beiderlei Gestalten von Brot und Wein) von der Chor-Schola wunderschön musikalisch begleitet wurde, als auch bei der anschließenden Segnung der mitgebrachten Speisen vor der Kirche und beim gemeinsamen Osterfrühstück im Pfarrsaal war es ganz deutlich zu merken: Das Licht hat das Dunkel vertrieben – Er ist wahrhaft auferstanden! HALLELUJA!!

 

Fotos: Ute Schellner

Bericht: Christoph Bauer

Karfreitag in St. Elisabeth: „Sieh mich an!“

„Sieh mich an!“  – Wie oft schauen wir bei Bekanntem nicht so genau hin.  Und wie gut wäre es, gerade dort genau hinzusehen, wo sich allzu große Vertrautheit und Selbstverständlichkeit eingeschlichen haben.

Auch im Glauben, auch bei Jesus und bei seinem Kreuz.

Die Karfreitagsliturgie begann, wie der Gründonnerstag geendet hatte: in Offenheit.

Eine formlose Prostratio um den bloßen, heute funktionslosen Altar, und gleich danach der Sprung in die Lesungen des Tages: Jesus, „ein Mann voller Schmerzen“, „durchbohrt wegen unserer Vergehen“ (Jes 52), der „mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten“ vor Gott brachte und letztlich „erhört worden ist“ (Heb 4-5): Sein Leiden und Sterben hörten wir, wie der Evangelist Johannes sie berichtet.

„Sieh mich an!“ – das war das Wort, das diesmal an „unsere“ Leiter gehängt wurde.  Jesus wirklich anzusehen und sich sein Leben und Sterben, sein Evangelium wie auch seine Bedeutung für mich und mein Leben bewusst zu machen, ist am Karfreitag immer eine besondere Gelegenheit, wenn das Kreuz hereingetragen und der Gekreuzigte Schritt für Schritt enthüllt wird – und vielleicht noch intensiver, wenn wir einzeln ganz nah zum Kreuz kommen, eine Geste der Verehrung setzen im Angesicht Jesu, der für uns und zu unserem Heil gestorben ist… Am Ende war (ungeplantermaßen) der untere Teil des Kreuzes bis zu den Füßen Jesu ganz dicht mit Blumen überdeckt.

Offen, wie die Liturgie begann, endete sie auch: die Enthüllung des heiligen Grabes vor dem leeren Tabernakel; eine lose Versammlung des Gebetes, die sich langsam auflöste.

Text: Kaplan Albert

Fotos: Ute Schellner

Gründonnerstag 2023 in St. Elisabeth: „Lass dich berühren“

„Lass dich berühren!“ – Das war die Botschaft auf der Tafel, die gleich zu Beginn der Feier vom Letzten Abendmahl ihren Platz auf unserer Leiter gefunden hat, die uns seit Aschermittwoch begleitet.  Sich berühren zu lassen: das war auch der rote Faden, der sich durch die ganze Feier zog.

Nachdem beim feierlichen Einzug zur Gründonnerstags-Liturgie auch die am Montag von unserem Bischof Christoph neu geweihten Heiligen Öle (Chrisam, Katechumenen- und Kranken-Öl) mitgetragen und am Altar platziert worden waren, und die Lesungen (das Evangelium von Diakon Georg) sowie im Besonderen die Predigt von Kaplan Albert dieses Thema behandelt und vertieft hatten, wurde das aktive Tun zur erlebbaren und fühlbaren Botschaft: die Handwaschung, die als zeitgemäße (und praktikablere) Form an Stelle der Fußwaschung zu einer intensiven und starken gegenseitigen „Hingabe“ führte, sowohl von Seiten der Waschenden als auch von den „sich berühren Lassenden“. Die sehr ruhige und, durch die vielen „Wasch-Stationen“ fast intime Begegnung und Handlung war für viele der persönliche Höhepunkt der Feier.

Eucharistie und Kommunion hingegen erhielten durch ein einziges großes Brot einen besonderen Akzent. Vor allem aber konnten wir nach gut drei Jahren erstmals wieder bei einer großen Gemeindemesse auch das Blut Christi (eben „unter beiderlei Gestalt“) empfangen.

Schließlich der Bruch zum Karfreitag hin; die sehr feierliche Eucharistie führte über in die „Dunkelheit“ einer „leeren Kirche“: das Allerheiligste wurde in die Kapelle übertragen, das Ewige Licht war erloschen, der Altar entblößt, das Kreuz verhüllt. Nach einer durch fleißige Hände (Dank an Vroni und Serge) vorbereiteten einfachen Agape hielten eine kleine Gruppe noch eine sehr stimmige Ölberg-Andacht.

So schön die Feier vom Letzten Abendmahl war: sie ist noch nicht das Ende…

Text: Kaplan Albert & Christoph Bauer

Fotos: Ute Schellner

Palmsonntag 2023 in St. Elisabeth

Der Wetter-Vorhersage für den Palmsonntag zum Trotz versammelten sich gut 150 Feiernde um 9:30 Uhr beim Akzent zur Palmweihe – und beim Ruf „Hosanna dem Sohne Davids“ brach auch wirklich die Sonne durch die Wolken. Nach der Verkündigung des Evangeliums durch Diakon Georg und der Segnung der vielen Palm-Buschen und -Zweige formierte sich eine eindrucksvolle Prozession hinauf zur Kirche.

Nach der Prozession „zweigten“ die Familien mit den Kindern in den Pfarrsaal ab, wo 34 (!!) Kinder (und zusätzlich Eltern) die Leidensgeschichte Jesu mit Singen und im Legen des Bodenbildes „handgreiflich“ erlebten. Wir feierten den Einzug mit bunten Tüchern, aßen gemeinsam Brot, beteten am Ölberg für Menschen die auch in Ängsten leben, legten einen steinigen Weg bis zum Berg Golgota, wo die Kinder die Jesuskerze bei Jesu Tod ausbliesen. Das Grab schmückten die Kinder mit Blumen, als Vorfreude auf Ostern. Mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ – sogar alle Ostermarkt-Betreuerinnen sangen und machten bei den Bewegungen mit 😊 – spüren wir jedes Mal, dass Gott uns nie verlässt.

In der Kirche wurde unterdessen (nach Lesung und Psalm) die Passion nach Matthäus mit verteilten Rollen gelesen, wobei die gesamte Messgemeinde die Rolle des „Volkes“ (und alle anderen „Mengen-Texte“) übernahm – Dank projizierter Texte und „Dirigat“ ein eindrucksvolles Erlebnis! In seiner Predigt ging Kaplan Albert auf den Kontrast zwischen dem „Hosanna“ und dem kurz darauf folgenden „Ans Kreuz mit ihm“ ein – die aktuelle „Leit-Linie“ am Eingang und auf der „Lebens-Leiter“ weist ebenfalls darauf hin.

Die folgende Eucharistie-Feier (nun wieder mit allen Kindern aus der KiKi mit ihren Eltern) war auch dank der Mitwirkung einer Schola unseres Chores besonders feierlich. Und nach der Messfeier fanden sich alle wieder bei Ostermarkt und Pfarrcafé!

Text: Christoph Bauer

Fotos: Ute Schellner