Kerzen in der dunklen Kirche, Weihnachtslieder, eine sehr besinnliche Stimmung. Das war das Jugend-Weihnachtsgebet 2024.
Nach dem Weihnachtsevangelium machten wir uns wie die drei Weisen aus dem Morgenland auf den Weg Richtung Krippe. Wie die drei hatten auch wir Stationen auf dem Weg, durchlebten eine Reise.
Eine junge Teilnehmerin: „Die Weihnachtsgebete ist für mich einer der schönsten im ganzen Jahr – so stimmungsvoll“.
Traditionell begann die Familienmesse am 4. Adventsonntag mit einer Herbergssuche: Vor der Kirche war der Start – das Anklopfen an die Türe mit mehrmals zugeschlagenem Tor und Herbergssuch-Lied, samt biblischer Unterlegung: Es sind tief gehende Zeichen und Traditionen.
Über 2 weitere Stationen thematisch unterlegt ging es dann zum Hauptaltar, wo Eucharistie gefeiert wurde – alljährlich ein wichtiges Abschluss-Ritual des Advents in St. Elisabeth…
Die St.-Elisabeth-Kirche war übervoll besetzt (hinten mussten die letzten Gäste stehen), als unser Heart-Chor (unser Gospel-Chor, zu Hause in St. Florian) am So, 15. 12. 2024 ein großes Benefiz-Konzert gab.
Wie üblich waren es fast nur Eigenkompositionen von Matthias Huppmann, die unter der Leitung von Sebastian Huppmann zum Klingen kamen – stark auf Weihnachten ausgerichtet und mit vielen, besinnlichen, aber auch bewegten Klängen. Der special Guest-Star auch diesmal wieder: Anna Kern-Fischer.
Der Reinertrag des Festes (Eintritt war frei – Spenden erbeten) geht diesmal zugunsten des Kinderhospizes „Lichtblick-Hof“ (https://lichtblickhof.at)!
Jesus, der wachrüttelt – aber auch Halt gibt bei all dem, was dzt. die Welt erschüttert: Das war eine der Generallinien der heurigen Adventkranzsegnung, die letztlich auch auf den vorbereiten sollte, der als „Licht der Welt“ zur Welt kam! Am Sa, 30. 11. 2024 wurde der Advent mit einer abendlichen Feier eröffnet, im Zuge derer auch die Adventkränze feierlich gesegnet wurden.
Die Kinder legten im Eröffnungszeit einen Hoffnungsweg – mit kleinen Schritten, wo wir zu guten Wegen beitragen können. Dies wurde dann eucharistisch gefeiert. Gerade unsere heurigen Erstkommunionskinder waren da besonders beteiligt. Und natürlich ging es auch danach weiter: Beim Adventmarkt im Pfarrsaal…
Wie jedes Jahr wurde auch heuer die Adventzeit wieder mit unserem traditionellen „Adventmarkt St. Elisabeth“ eingeleitet: Am Fr, 29. 11. 2024 wurde der Markt feierlich eröffnet – 3 Tage wurden Advent- & Weihnachts-Zubehör (bzw. -Geschenke), Mehlspeisen, Punsch & Glühwein u.v.a.m. im Pfarrsaal St. Elisabeth verkauft.
Ein engagiertes Team war wieder monatelang mit Vorarbeiten, Basteln und Kochen beschäftigt – sodass dies erneut auf breiter Ebene möglich war.
Alle Einnahmen kommen caritativen Zwecken der Pfarrgemeinde St. Elisabeth zugute.
Am Samstag, 30. 11. vormittags, standen Pastoralassistent Christian und Pfarrpraktikantin Stefanie am Sankt-Elisabeth-Platz und segneten individuell Adventkränze für Passanten.
Etwa 10 Adventkränze wurden gesegnet, dazu Blumen und Reisig. Es gab einige nette Gespräche und Dank, dass wir so etwas anbieten. Die eine oder der andere Adventkranz wurde gebracht, weil‘s in der Pfarrzeitung message4me oder im Frobo live angekündigt wurde. Kundschaft erhielten wir auch vom Blumenstand vor Ort und vom Weihnachtsmarkt im Pfarrsaal St. Elisabeth; dort wurde kräftig dafür geworben. Danke!
Es war eine sehr tolle Aktion, die wir erstmals ausprobiert haben und wir werden sie im nächsten Jahr wiederholen!
Text: Christian Kneisz Fotos: Stefanie Kade und Christian Kneisz
Caritas konkret: Not und Nöte bei uns… Patroziniumsfest in St. Elisabeth – So, 24. 11. 2024 5 Erwachsene als Taufbewerber aufgenommen
So, 24. 11. 2024: Wir feiern das Fest der Patronin unserer Pfarrgemeinde und Kirche, der Hl. Familien von Thüringen – unser „Patrozinium“!
Die Festmesse war musikalisch von Kirchenchor & Orchester St. Elisabeth getragen (s. u.) – gleich nach der Einführung wurden unsere 5 erwachsenen Taufbewerber/innen Constantin, Evita, Sepideh & Ali und Tomiris mit der „Feier der Annahme“ offiziell in die Taufvorbereitung aufgenommen: Als festlicher Startpunkt wurden sie einzeln aufgerufen und mit einer Kurz-Glaubens-Biografie der Pfarrgemeinde vorgestellt. Sie erklären ihre Bereitschaft, sich auf den Weg zur Taufe zu machen (siehe unten) und bekamen je ein Kreuz und eine Bibel überreicht. Doch als Kernpunkt gab es eine intensive Segnung der Stirn, sowie der Sinnesorgane: Von vorn herein soll klar und erfahrbar sein: Die Zuwendung Gottes (in der Taufe verdichtet und ausgedrückt) kann man sich nicht „erarbeiten“ – sie gilt von vorne herein: „Ihr seid bei Gott und in seiner Gemeinde (Kirche) willkommen!“ Jetzt werden sie von Bettina Demblin und Nadja Rizkalla weiter auf die Taufe vorbereitet.
Anhand der Bibelstellen vom Elisabethfest (1 Joh 3, 14-18; Lk 6, 27-38) ging Pfarrer Gerald in seiner Predigt auf die Überforderung ein, die die Worte Jesu hier stellen: „Nur, wer in Gott gut verwurzelt und von ihm ‚aufgerichtet und zum Leben bestärkt‘ ist, kann sich auf diese Wege einlassen.“ Aus diesem Hintergrund wurde es aktuell: „Not und Nöte in unserer Wirklichkeit“ war das, womit wir an die Pfarrklausur anschlossen – mit den Bildern unseres Fotowettbewerbs (HIER; im Kirchenraum gut sichtbar auf den Kreuzwegstationen angebracht: „Der Kreuzweg Jesu heute in den Armen unserer Zeit…“). Die Mitfeiernden wurden eingeladen aufzustehen, sich von den Bildern inspirieren zu lassen, darüber, was sie betroffen macht und berührt kurz ins Gespräch zu kommen und dann diese zur Gabenbereitung auf den Altar zu legen.
Mit den „7 aktuellen Werken der Barmherzigkeit“ schloss Pfarrer Gerald seine Predigt an: Diese können konkret sehr gute Anregungen für unseren Alltag sein.
Festlich wurde dann Eucharistie gefeiert, die ihre Fortsetzung bei einer Fest-Agape (Danke an Christiane Macal für die Koo) im Pfarrsaal fand…
Ad Musikalische Gestaltung: Kirchenchor & Orchester St. Elisabeth unter Leitung von Daniel Mair: Missa solemnis in g-moll op. 60 (1908) von Viktor Keldorfer.
Viktor Keldorfer (1873-1959) war nicht nur 1904-1922 Chorleiter in St. Elisabeth (und somit Vorgänger von unserem Daniel Mair), sondern einer der prägendsten Chorleiter Wiens in der 1. Hälfte des 20 Jhts. Er war auch Direktor und Chormeister des Wiener Männer-Gesangvereins und des Wiener Schubertbundes. Als deklarierter Gegner des Nationalsozialismus wurde er in den Jahren 1938 – 1945 mit einem Berufsverbot belegt. 1946 wurde er beauftragt, den offiziellen Chor- und Klaviersatz der österreichischen Bundeshymne zu erstellen. Die Notenpartitur sowie das Notenmaterial seiner Missa solemnis ist im Notenarchiv der Pfarrgemeinde St. Elisabeth im Original erhalten.
Die Fragen an die Taufkandidat/inn/en:
Frage 1: Was Ihr bittet Ihr von der Kirche? à Die Taufe
Frage 2: Seid Ihr bereit, Euren Weg zur Taufe zu gehen und Teil unserer Kirche zu werden? à Ich bin bereit
Frage 3: Wollt Ihr den wahren Gott, der Euch hierher geführt hat, verehren und ihm angehören, keinem sonst? à Ich will es!
Dann wurde die Pfarrgemeinde nach ihrer Bereitschaft gefragt, die Taufbewerber gut aufzunehmen und am Weg zur Taufe zu begleiten…
Die aktualisierten sieben Werke der Barmherzigkeit
1. Einem Menschen sagen: Du gehörst dazu. Unsere Gesellschaft grenzt oft Menschen aus: Arbeitslose, Ungeborene, psychisch Kranke, Ausländer. Ein einfaches Signal – „Du bist kein Außenseiter, du gehörst dazu!“ – ist ein aktuelles Werk der Barmherzigkeit, auch in unseren Gemeinden.
2. Ich höre dir zu. In der Hektik des Alltags klagen viele: „Niemand hat Zeit für mich!“ Zuhören ist ein wertvolles Werk der Barmherzigkeit, gerade in einer Zeit moderner, oft oberflächlicher Kommunikation.
3. Ich rede gut über dich. Hochachtung und Wohlwollen fehlen oft. Positiv über andere zu sprechen – trotz nötiger Kritik – zeigt Respekt und Wertschätzung. Ein einfaches, aber bedeutendes Werk der Barmherzigkeit.
4. Ich gehe ein Stück mit dir. Manchmal reicht ein Rat nicht aus. Ein „Mitgehen“ beim Start oder auf einem Glaubensweg signalisiert: „Du schaffst das!“ – ein Zeichen echter Unterstützung und Nähe.
5. Ich teile mit dir. Teilen von Geld, Chancen und Zeit bleibt notwendig. Geteilte Freude und geteiltes Leid schaffen Gemeinschaft, besonders in einer oft anonymen Welt.
6. Ich besuche dich. Besuche fördern Nähe. Sie zeigen: „Ich komme zu dir.“ Diese Geste stärkt Beziehungen und überwindet Barrieren.
7. Ich bete für dich. Für andere zu beten verändert die Perspektive. Es bringt Segen und zeigt: „Ich denke an dich vor Gott.“ Besonders wertvoll in schwierigen Zeiten.
Abschluss- & Startfest der Erstkommunionskinder in St. Elisabeth: So, 10. 11. 2024
(9 Uhr – Festmesse in St. Elisabeth)
Gottes Zuwendung und vorbehaltloses Liebe „ganz“ zu spüren – das war das Grundthema des Fest-Vormittages in St. Elisabeth: Erstkommunionskinder 2023/24 und die „Neuen“ 2024/25 (letztere zum ersten Mal ganz offiziell) waren eingeladen. Die „Alten“ haben ihren gemeinsamen Weg (das Erstkommunionsfest selbst war am 16. 6. 2024) abgeschlossen: Mit einigen Fotos und Erzählungen wurde am Beginn der Messe der gemeinsame Weg herein geholt und gemeinsam Dank gesagt; und einige daraus waren gleich im Kinderchor aktiv, der den Gottesdienst musikalisch begleitete.
Zugleich war es ein Stück „Übergabe an die Nächsten“: Die neuen Erstkommunionskinder 2024/25 waren zum gleichen Festgottesdienst eingeladen – 38 Kinder, doppelt so viele wie im Vorjahr: Es war der große Start ihres EK-Weges – so wurden sie schon beim Einzug mit Applaus begrüßt und willkommen geheißen.
Im gemeinsam gefeierten Wortgottesdienst („… Gott, der uns durch und durch, eben ‚ganz‘ liebt“ – und so auch will, dass wir uns „ganz“ geben) erlebten die Kinder, dass sie Schoko-Naps bekamen – „Ihr dürft davon herschenken, was Ihr wollt“, was die Kinder sogleich auch taten. Und – während der Predigt wurden diese wieder aufgefüllt: „Gott schaut darauf, dass wir nicht zu kurz kommen“ (wie Pfarrer Gerald anhand der Bibelstellen aufzeigte).
Dann wurden die „Neuen“ in kleine Gruppen aufteilt: An verschiedenen Altar-Orten wurde dann jedes Kind einzeln durch ein EK-Team-Mitglied (Leiterin Christiane, Pfarrer Gerald, Maria, Regina, sowie Lotti und Nelli – Julia war entschuldigt) gesegnet (siehe unten) – „dieses ‚Fest der Annahme‘ stand früher am Beginn der Tauf-Vorbereitung für Erwachsene“, erklärt Pfarrer Gerald: „Am Beginn steht die liebevolle Zuwendung Gottes – diese brauche und kann ich mir nicht ‚verdienen‘, sie gilt und ist die Grundlage für all das, was wir die nächsten Monate überlegen und erleben!“ Und mit diesem wichtigen Ritual wurde Gottes Zuwendung nicht besprochen, sondern für die Kinder erlebbar (insbesonders auch, als jeweils im Anschluss auch die Eltern eingeladen waren, ihr eigenes Kind zu segnen).
Am Schluss der bewegt gefeierten Festmesse gab es noch eine liebevolle, spezielle Gratulation an Pfarrer Gerald, der genau an diesem Tag den 55. Jahrestag seiner Taufe feierte. All dies mündete direkt ins Pfarrcafé, wo die Kinder sich noch lange am St. Elisabethplatz vergnügten, während Eltern und Pfarrgemeinde das Pfarrcafé genossen!
Ab sofort sind alle Kinder willkommen, jeden Sonntag um 9 Uhr die „Kinderkirche“ (in der Kapelle) mitzufeiern (Ausnahme: Patroziniumsfest am So, 24. 11. 2024: Da geht’s erst um 9:30 Uhr los) – und insbesonders an die „Alten EK-Kinder“: Willkommen zu Kinderchor (Kontakt Daniela Lahner) und Ministrieren (Kontakt Sonja Tischberger).
Einzel-Segnung der Kinder – die „Feier der Annahme“
(+ = jeweils ein Kreuzerl auf die div. Stellen)
Stirne: N, (Vorname), Jesus segne (+) Dich!
Augen: Gott segne (+) Deine Augen, damit Du sehen kannst, wie Jesus Dich lieb hat.
Ohren: Gott segne (+) Deine Ohren, Du wirst hören, was Jesus zu Dir sagt! Und Du sollst gut hinhören, wenn jemand zu Dir sagt: Du, XY (Vorname), ich hab‘ Dich lieb!
Mund: Gott segne (+) Deinen Mund, Du wirst davon erzählen, wie lieb Jesus Dich hat! Und er soll Dir helfen viele gute Sachen zu erzählen – und auch lustige Witze, die andere fröhlich machen und zum Lachen bringen.
Hand(flächen): Gott segne (+) Deine Hände, damit Du selbst umarmen, andere streicheln, ihnen helfen und sie ganz fest liebhaben kannst!
Einladung an Eltern: Jetzt segnet Ihr Euer Kind…
Die Termine der Erstkommunion-Vorbereitung St. Elisabeth HIER
Eine Gesamtübersicht unserer pfarrlichen Erstkommunions-Angebote findet sich HIER.
Weiterführende Informationen, Anregungen und Impulse zur Erstkommunion finden sich HIER!
Am Samstag wurde am St.-Elisabeth-Platz intensiv gefeiert: Grätzlfest (Plakat HIER), wo wir mit Pfarrflohmarkt, Kirchenführung, Segens- & Salbungsangebot und Kirchturm-Besteigung pfarrgemeindlich heftig mit dabei waren.
Das Programm:
8-13 Uhr: Wochenmarkt
9-14 Uhr: Flohmarkt unserer Pfarrgemeinde
11-13 Uhr Zusatzangebot: „Myrophorinnen“ (Salbenträgerinnen, das sind speziell ausgebildete Seelsorgerinnen – Infos HIER) der Erzdiözese Wien stehen in und vor der Kirche und bieten spezielle und individuelle Segnungen mit Salbung an.
12:30 Uhr: Präsentation der neuen Bücher-/Grätzlzelle
13 + 15 Uhr: Kirchturmbegehungen
14 Uhr: Kirchenführung
14 + 15 + 16 Uhr: Musik vom Kirchentor:
14 Uhr: Bruckner AllStringsAttached
15 Uhr: GABBEH Stimme, Klarinette, Kontrabass
16 Uhr: Laut & Luisa | Bigband
16 Uhr: Musikvorführung Gruppe „ich bin ok!“
… und Speisen und Getränke, Design- & Handwerksmarkt, Infostände, Open House Streetwork Wieden, Party Games, …
Der Pfarr-Flohmarkt erbrachte € 1.114,21- (jeweils zur Hälfte für die Pfarr-Caritas St. Elisabeth und die Kosten des barrierefreien Kirchenzugangs).
Den ganzen Tag schon hing das Plakat für das Pfarrfest („Ernte+Dank“) des Folgetages: „Danke, dass wir die Wahl haben!“…
Nach der Sommerpause starteten wir wieder mit der Kinder-Kirche in St. Elisabeth! Vorigen Sonntag bei hohen Sommertemperaturen wurde draußen auf dem St.-Elisabeth-Platz vor der Kirche gefeiert – 24 Kinder waren mit dabei. Heute waren wir bei Sturm und Regenschauer in der Kapelle.
Trotz dieses schlechten Wetters konnte ich mit 25 Kindern und Eltern der Frage nachgehen: Wer ist Jesus denn für mich? Was ist mir wichtig, wenn ich an Jesus denke?
„Er ist mein Freund! Er ist immer bei mir! Er hilft mir! Ich kann ihm alles sagen! Er hat mich lieb!“ – so einige Antworten die zu hören waren. Wie immer gab es Lieder mit Bewegungen, wo Kinder und Eltern Gottes Liebe lebendig zum Ausdruck brachten.